Tourenfahren und Spaß dabei… Wir fahren Motorrad, so wie tausende andere Menschen auch. Spaß am Fahren und an dem, was damit in Verbindung steht wollen wir hier teilen. Das heißt, dass wir unsere Eindrücke, die Freude an der Vorbereitung und der Realisierung der Touren unseren Freunden und Besuchern in diesem Blog näher bringen wollen – aus Spaß und ohne kommerziellen Gedanken! Viel Vergnügen…
Unser neuestes Projekt nimmt so langsam Gestalt an…
Nach der vergangenen gelungenen Deutschland-Tour 2025 werden wir uns nun wieder ins Ausland begeben, um uns zumindest planerisch schon einmal einem Ausschnitt von Europas Südosten zu nähern 😃
Slowenien und Kroatien haben wir uns für 2026 auf die Fahnen geschrieben! Auf unserer Route werden dann Südtirol, das Friaul und die Dolomiten in Italien, aber auch Kärnten, das Salzburger Land und Vorarlberg in Österreich wahrlich nicht zu kurz kommen 😊.
Und da ja bekanntlich der Weg das Ziel ist, werden wir versuchen uns auch abseits der üblichen Motorradschnellwege zu bewegen… sprich, über kleine und kleinste Strecken werden wir uns bis zur Adria durchschlagen 🙃
Wir stecken aktuell mitten in der Planung – Kurviger glüht und die Vorbereitungen schreiten bereits zügig voran 💪🏻. Vieles ist schon recherchiert, gelesen, gebucht und ausgearbeitet, Apps runtergeladen… was man halt alles so machen kann, wenn es draußen noch nicht wirklich einladend zum Motorradfahren ist 😊
März 2026 – es gibt immer etwas zu verbessern…
Aktuell verbessern wir gerade weiter unsere Ergonomie. Mit der Erfahrung aus der letzten großen Tour sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass die Beifahrerfußrasten gerade bei hohen Temperaturen doch ihre Schwächen haben. Auf- und Absteigen lassen die Rastengummis bei Temperaturen über 30 Grad an ihre Grenzen kommen. Die Dreh- und Scherkräfte lassen die Gummis aus der Fußraste rutschen.
Abhilfe wurde über den Winter geschaffen. Nebenbei wurde die Beifahrerraste ergonomisch erweitert. Individuell angepasst, hat sich nun der Komfort für die Sozia deutlich erhöht. Die nicht unerhebliche Investition hat sich gelohnt!
Über die Alpen bis ans Meer…
🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷
Übersicht – Gesamttour
5 Länder – 3000 km – August 2026
Deutschland – Österreich – Italien – Slowenien – Kroatien
16 Tage durch einige der beeindruckendsten Naturräume Europas
Baden-Württemberg – Bayern – Tschechische Republik – Sachsen – Sachsen-Anhalt – Brandenburg – Berlin – Mecklenburg-Vorpommern – Polen – Schleswig-Holstein – Hamburg – Niedersachsen – Nordrhein-Westfalen – Hessen – Rheinland-Pfalz – Frankreich – Baden-Württemberg
🏍️ Deutschland mit dem Motorrad erfahren 🏍️
Eine große Runde durch Deutschland mit Abstechern in die Tschechische Republik, Polen und nach Frankreich – das war der Plan… und der ist auch aufgegangen!
Ein paar Eindrücke werden wir da sicher noch in den Blog einpflegen!
So sah sie aus, die Route…
Erst grob skizziert – dann fein herausgearbeitet ✏️📌📐📝
So haben wir‘s realisiert…
Wir hatten die gesamte Tour in einzelne Tagesabschnitte aufgeteilt. Das gab uns die Möglichkeit, das Navi mit Einzelrouten zu füttern, die man bei Bedarf auch schneller an Unwägbarkeiten anpassen kann. Kurvigerist dabei das Mittel der Wahl, damit bereiteten wir unsere Touren zuhause vor. Über das Tablet konnten wir bei Bedarf die Touren nachbearbeiten und vor Ort dann auch neu ins Navi aufspielen.
Uns ist schon klar gewesen, dass wir durch diese Art der Reise etwas festgelegter sein könnten, gerade was die Unterkünfte betrifft. Für diese Tour hatten wir für die 1. Woche die Unterkünfte vorausgebucht. In der 2. Woche waren wir in dieser Hinsicht etwas flexibler.
Wir hatten die Länge der Tagestouren so gestaltet, dass noch genug Zeit für Sehenswürdigkeiten, Pausen 🍰 🍮, Familien- und Freundesbesuche usw. übrig blieb. Ich denke, für uns als gemeinsam Reisende die optimale Wahl. So zwischen 220 – 350 km standen somit täglich mehr auf dem Kilometerzähler. Kleine und kleinste Straßen als auch die vielen Mittelgebirge drückten natürlich sehr die Durchschnittsgeschwindigkeit. Im Schnitt waren wir täglich 8 Stunden unterwegs und saßen dabei 250 km im Sattel… wir wollten Eindrücke sammeln und nicht den Iron Butt Award gewinnen 😁
13 Bundesländer, dazu mal kleinere und größere Abschnitte in Tschechien, Polen und Frankreich haben wir dabei unter die Räder genommen. Neues Erfahren, Altes aus der Erinnerung herausgeholt und dabei viele schöne Eindrücke mitgenommen.
Vergangenes aus 2024 und Vorbereitung in 2025…
Nachdem wir in den letzten beiden Jahren jeweils einen Knieschaden hatten, konnten wir nun in 2025 wieder durchzustarten!
Also die Krücken an den Nagel gehängt und den Fokus wieder auf das Motorradfahren gerichtet 💪🏼
Reichlich Trainingsrunden für die Knochen wurden im Frühjahr eingeschoben……und den einen oder anderen Ausrüstungsgegenstand sollten wir dabei auch noch besorgen……den hier beispielsweise 🪖
Modifikationen
An der Fahrerergonomie haben wir herumgetüftelt bis es passte 👍Packmöglichkeiten wurden erweitert …und dem Bike einen Self-Service gegönnt 🔧🪛🔩Klamotten sind nun auch wieder tourtauglich 💦👍
Recherchieren und Ausarbeiten am PC – genau mein Steckenpferd
Stilecht darf das Tour-Shirt dazu natürlich auch nicht fehlen…
Bedürfnislosigkeit ist der Schlüssel, um alles unter zu bekommen…😅
Aktualisierungen während der Reise…
Wir haben während unserer Reise immer versucht, abends die einzelnen Tourentage mit neuen Infos, Bildern und Eindrücken auszufüllen, um euch mit Aktualisierungen zeitnah auf dem Laufenden zu halten… 🎥 📸 📝
Tour 2025
Die Tour in Zahlen
15 Fahrtage durch 🇩🇪 – 🇨🇿 – 🇵🇱 – 🇫🇷
Tag 1 Oberschwaben – Inn-Salzach-Region
Tag 2 Inn-Salzach – Marienbad/ CZ
Tag 3 Marienbad/ CZ – Dresden
Tag 4 Dresden – Potsdam
Tag 5 Potsdam – Berlin – Neubrandenburg
Tag 6 Neubrandenburg – Westpommern/ PL – Stralsund
Tag 7 Stralsund – Wismarer Bucht
Tag 8 Wismarer Bucht – Dithmarschen
Tag 9 Dithmarschen – Hamburg – Lüneburger Heide
Tag 10 Lüneburger Heide – Schaumburger Land
Tag 11 Schaumburger Land – Münsterland
Tag 12 Münsterland – Lahn
Tag 13 Lahn – Rheinhessen & Nahetal
Tag 14 Rheinhessen & Nahetal – Vogesen/ F – Mittleres Oberrheintal
Tag 15 Mittleres Oberrheintal – Oberschwaben
Die GPX-Daten zu den einzelnen Tourtagen könnt ihr euch gerne herunterladen – link dazu findet ihr am Ende des Blogs!
Tag 1 – Oberschwaben (Baden-Württemberg) – Inn-Salzach (Bayern) 🇩🇪
Oberschwaben – Württembergisches & Bayerisches Allgäu – Bayerisches Alpenvorland – Münchner Schotterebene – Oberbayern – Isental – Marktl am Inn
Start der Tour bei uns zuhause in Oberschwaben. Der erste Fahrtag war auch gleichzeitig der Tag mit der längsten Strecke. Wir begannen unsere große Tour durch das Württembergische und Bayerische Allgäu, bekanntes Gefilde also. Mit der Fahrt in östl. Richtung durch das bayerische Alpenvorland schauten wir am Starnberger See vorbei, der erstaunlicherweise dem Freistaat gehört. Nach unserem 1. Familienbesuch in Oberbayern ging es dann weiter durch die Münchner Schotterebene und dem Inn entlang ins Isental und schließlich nach Marktl, Heimat des ehemaligen Papstes Benedikt XVI, in die Inn-Salzach-Region gehen. Dort haben wir uns dann eine Schlafstätte mit Biergarten 🍻 für unseren ersten Stopp ausgesucht.
1. Pause ☕️am Ammer- und Starnberger See die Hitze lässt allesIn diesigem Licht erscheinen bei 33 Grad… und kaum Schatten sind die Trinkpausen nötig und willkommen nachmittags sind wir dann am Inn angekommen – Marktl, die Papstgemeindeunser Balkon kurzfristig zur Trockenanlage umfunktioniertg‘scheitn Biergarten hat‘s auch bayerisch halt 😋…dieser erste Tag hat uns wirklich geschlaucht…
Den 2. Tag begannen wir mit der Anfahrt über Isar und Donau von Oberbayern nach Niederbayern beginnen. Über den Gäuboden fahrend, erreichten wir die Donau, wo wir mit der Fähre in Mariaposching übersetzten. Endlich tauchen wir in den Bayerischen Wald ein. Mit Überqueren der Grenze nach Tschechien fuhren wir den restlichen Tag weiter durch den wunderschönen Böhmerwald ins Egerland. Vorbei an Burgen und Kirchen, kleinen Ortschaften und vielen Ausblicken auf die Gipfel dieses grenzübergreifenden Mittelgebirges führte uns unser Weg dann nach Marienbad ins tschechische Bäderdreieck im Naturpark Kaiserwald, wo wir den Tag ausklingen ließen.
Geburtshaus des dt. Papstes Benedikt…über die Donau…in Mariaposching …per Fähre😍Auf geht’s in den Bayerischen Wald…wunderbare MotorradregionPause muss sein…um kleinere Schäden zu flicken …nachmittags in Tschechien 🇨🇿 😊😊…im BöhmerwaldTolle Hotels in Marienbad an den Kolonadenbeeindruckend KolonadeneingangImpressionen aus Marienbad…sehr touristisch…den Absacker am Abend hatten wir uns verdient!
Tag 3 der Tour führte uns den ganzen Tag durch den Kaiser- und Böhmerwald in Tschechien. Über die Höhenzüge des tschechischen Teils des Erzgebirges führte uns der Weg vorbei an der Talsperre Fláje weiter in Richtung tschechisch-deutsche Grenze. Zum Nachmittag sind wir dann aus Nordböhmen wieder hinüber auf die deutsche Seite nach Sachsen in das Osterzgebirge gewechselt. Nach unzähligen Höhenmetern cruisten wir dann schließlich über die Ausläufer der Sächsischen Schweiz zur Bobbahn nach Altenberg. Entlang des Flüsschen Müglitz fahrend, haben wir schließlich die sächsische Landeshauptstadt Dresden erreicht. Hitze und Berufsverkehr haben uns nochmals alles abverlangt! Den Abend widmeten wir uns dann der Altstadt und dem, was die Sachsen so zu bieten hatten.
Frühstücksgestärkt……ging es dann los…durch das…Teplatalvorbei an Burgen und Schlössern …über zahlreiche Hochebenen im BöhmerwaldKloster Valećeinsame Gegend dort… wunderbare Streckeunendlich weite Weizenfelder bei MastovStausee vor dem Industriemoloch ChomutovIndustriestadt…aber mit zauberhafter Altstadt…inclusive leckerer PauseRichtung Flajé-StauseeEinsamkeit auf 900 mFlajé-Stausee…beeindruckend zurück in D – in Sachsen nunAltenberger Bobbahn 😳…die letzten 50 km durch das „Zeitmesssertal“ …entlang der Müglitz nach Dresden!Abendprogramm in Dresden……bedeutet:Futtern im Yenidze 😊Kuppelrestaurant…na klar ein Tourihotspot…aber wenigstens mit guter KücheDresden by Night
Strecke: 251 km Fahrzeit: 7:00 h
Tag 4 – Dresden (Sachsen) – Potsdam (Brandenburg) 🇩🇪
Am 4. Tag verließen wir morgens die sächsische Residenz durch die Radeberger Vorstadt und das Preußische Viertel nach Schloss Moritzburg und schließlich in die Niederlausitz. Über den Fläming und das Teltower Land haben wir uns der Schwarzen Elster folgend einen Abstecher nach Sachsen-Anhalt nicht nehmen lassen. Schöne Grüße an die nette schweizer Familie, die wir bei unserer Mittagspause in Schönewalde kennengelernt haben👋🏻! Nachdem wir in nördlicher Richtung nach Brandenburg und weiter über einige historisch sehr interessante Städte wie Jüterbog, Treuenbrietzen und Beelitz fuhren, schwenkten wir in die Agglomeration Berlin nach Potsdam ein. Abends haben wir uns das kulturelle Angebot in Babelsberg nicht entgehen lassen.
Schloss MoritzburgBiotürme in Lauchhammerwillkommener Schatten in den zahlreichen Alleeneine der häufigen Trinkpausen heute viel Landwirtschaft in Brandenburg…einmal rein nach Sachsen-Anhalt……und dann auch wieder heraus…leckere Mittagspause in Schönewaldevorbei bei Bettina v. ArnimJüterbogTreuenbrietzenHuhu Sebastian Heilstätten Beelitzüber die Havel nach Caputh Babelsberg wir kommen
Strecke: 270 km Fahrzeit: 7:00 h
Tag 5 – Potsdam (Brandenburg) – Berlin (Land) – Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) 🇩🇪
Potsdam – Berlin – Havelland – Prignitz – Ruppiner Land – Mark Brandenburg – Mecklenburgische Seenplatte – Neubrandenburg
Den 5. Tag der Tour starteten wir morgens in Potsdam mit einer kleinen „Stadtrundfahrt“ durch den berlinerischen und brandenburgischen Teil westlich und östlich der Glienicker Brücke. Vorbei am Haus der Wannseekonferenz, Schauplatz düsterster deutscher Geschichte und durch die luxuriösen Villengegenden am Heiligensee. Anschließend statteten wir Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland einen Besuch ab. Der Weg führte uns weiter durch Fontanes Mark Brandenburg. Über die Prignitz und das Ruppiner Land ging es weiter nach Mecklenburg-Vorpommern an die Mecklenburgische Seenplatte mit seiner tollen Natur. Unser 2. Familienbesuch auf der Tour führte uns zur Übernachtung in die schöne 4-Tore Stadt Neubrandenburg.
Studio Babelsberg …schon was los hier in der Medienstadt Glienicker Brücke Bridge of Spies…bei Herrn Jauch um die Eckedie ehemalige sowjetische Militärische SpionagezentraleSanssouci …im HavellandSchloss Ribbeck…den Birnbaum, den die meisten auswendig lernen mussten Ribbeck‘sBirnbaumnachfolgerkilometerlange Alleen in der Priegnitzkleinere Sträßchen gab’s heute nicht mehr dafür allerhand merkwürdiges 😳…und lustige Ortsnamen Die BMW stand über Nacht sicher bei Leah & Sebastian im Stall 👍die 4-Tore Stadthistorisch & modern zugleichNeubrandenburg am Tollensesee
Tourentag 6 war mit viel Natur ausgefüllt! Er entführte uns aus Neubrandenburg heraus weiter durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, den mit Abstand größten Landkreis in Deutschland, nach Anklam. Von dort aus überquerten wir den Peenestrom und gelangten schließlich zur Pommerschen Bucht und dort dann auf die Ostseeinsel Usedom, die einen kleinen polnischen Teil besitzt, wo wir unseren Tank nochmal auffüllten und die polnische Gastfreundschaft genossen. Über die Insel ging es weiter über Wolgast und Greifswald am gleichnamigen Bodden. Es war heute extrem heiß, die Straßen voller Touristen und zu allem Überfluss reihten sich genau dort die Umleitungen aneinander, wo wir unser heutiges Ausflugsprogramm nach Peenemünde geplant hatten. Ein Fischbrötchen am Fähranlieger nach Rügen sorgte für Entschädigung. Per Fähre über den Strelasund unternahmen wir noch einen Abstecher auf die größte der deutschen Inseln – Rügen. Über die Rügenbrücke ging es anschließend in die Hansestadt Stralsund, wo wir dort dann auch übernachteten.
FriedlandAnklamer HafenNette Stimmung am Hafen Willkommen auf Usedom Abstecher nach Polenim Greifswalder Hafen…kann man auch Schwaben antreffen Hafen Stahlbrode/ RügenfähreWat mutt dat muttRügenfähre Der StrelasundRügendamm nach Stralsund
Strecke: 245 km Fahrzeit: 8:00 h
Tag 7 – Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) – Wismarer Bucht (Mecklenburg-Vorpommern) 🇩🇪
Der 7. Tourentag führte uns den ganzen Tag entlang der Ostseeküste über die Darß-Zingster Boddenkette nach Rostock und Warnemünde. Von dort aus schlängelten wir uns durch die Boddenlandschaft auf die Insel Poel. Entlang der Mecklenburger Bucht und dem Salzhaff erreichten wir schließlich die Wismarer Bucht, wo wir uns im Seebad Zierow in einem schönen Hotel in Strandnähe einquartierten 🐟🐟.
Hafen in Stralsund …inclusive erster Regentropfen Boddenlandschaft vor dem DarßSeebad ZingstSeebrücke in Zingst…eine dieser typisch Zingster Haustüren…in Ahrenshoop hat es dann mächtig geregnet …aus der Not ne Tugend gemacht……und Fisch gefuttert Fähre Hohe Düne RostockRostocker KreuzfahrtterminalRiesenkastenWarnemünde tausende Touris passen in so ein „Mein Schiff“Gespensterwald in NienhagenTolle Steilküste …eigentlich nicht erlaubt 🚫 Erholung purInsel Poel am Hafen über das Salzhaff hinweg kann man Wismar erkennen die Schweinsbrücke in WismarNikolaikircheunser Ziel für heute – Zierowzu warme Ostseezu zweit Sanddorn satt hier oben👋🏻👋🏻leckerer Abendausklang mit perfekt zubereiteter Scholle👌🏻
Strecke: 225 km Fahrzeit: 7:00 h
Tag 8 – Wismarer Bucht (Mecklenburg-Vorpommern) – Dithmarschen (Schleswig-Holstein) 🇩🇪
Mit dem 8. Tag unserer Reise verabschiedeten wir uns nicht nur vom südlichsten Teil der Ostsee, sondern verließen nach einer knappen Woche dann auch wieder die neuen Bundesländer in Richtung Schleswig-Holstein. Entlang des Schweriner Sees nach Schwerin mit seinem tollen Schloss ging es dann nach Gadebusch, wo wir nicht nur Honeckers Schlafwagen bestaunen konnten, sondern auch mitten auf dem Marktplatz einen Einheimischen kennenlernen durften, der nur wenige Kilometer von uns zuhause entfernt aufwuchs. Die Fahrt ging weiter durch das Lauenburger Land nach Ratzeburg, der mit einer schönen historischen Altstadt um den Dom aufwarten konnte. Die Marzipanstadt Lübeck mit seinem Holstentor, empfing uns am Christopher Street Day mit stundenlanger Parade. Nach dieser demobedingten großen Pause fuhren wir anschließend einen großen Bogen durch das östliche Schleswig-Holstein. Wir streiften Wagrien und die Holsteinische Schweiz und fuhren durch die landwirtschaftlich geprägte Gegend am Plöner See. Anschließend fuhren wir durch das Holsteiner Auenland und die schleswig-holsteinischen Geestgebiete in Richtung Elbmarschen. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal bei Hochdonn sind wir dann abends in der Region Dithmarschen in Sankt Michaelisdonn in einem Reiterhof angekommen.
… bei Manu im Schweriner Schlosssoo beeindruckend Gadebusch – unser Kennzeichen sorgt immer wieder für neugierige Nachfragen Honeckers Reisewagen im Museumsbahnhof Gadebusch…haben wir uns komfortabler vorgestellt Auf Wiedersehen Neue Bundesländerehemalige deutsch-deutsche GrenzeHallo Schleswig-Holstein im Lauenburger LandDomstadt Ratzeburg Holstentor in Lübeck CSD Lübeck Stadttraveder Eindruck trügt – tolles Motorradrevier in der Holsteinischen Schweiz Großer Plöner SeeWacken – das Mekka aller Metalheads🤘🏻über den Nord-Ostsee-Kanal…Mit der Fähre Hochdonn…Seitenwinderschöpft, aber glücklichWasserstraße 🚢⛴️🛳️🛥️…endlich in der Region Dithmarschen…unsere Aufkleber blieben nicht unbemerkt 😅😎👋🏻
Der 9. Tag der Tour brachte uns morgens vom tiefsten Punkt in Deutschland bis ans Wattenmeer bei Friedrichskoog. Durch die Elbmarschen weiter ging’s anschließend weiter nach Glückstadt, wo wir per Fähre über die kilometerbreite Elbe nach Niedersachsen übersetzten. Von dort aus fuhren wir mit zahlreichen anderen Motorradfahrern stromaufwärts weiter über Stade und an Buxtehude vorbei ins Alte Land mit seinen weitläufigen Apfelplantagen. Es war Sonntag und der bekannte Motorradtreffpunkt auf Fähranleger in Lühe war heillos überfüllt, war aber trotzdem nett. Der Weg führte uns anschließend die Süderelbe entlang über die verkehrslose Köhlbrandbrücke (gab´s das jemals??) in den Hamburger Hafen. Nach einem Abstecher vorbei am Airbusgelände ging es durch das weitläufige Hafengebiet zum Alten Elbtunnel. Danach wollten wir noch weiter in die City. Ein Radrennen machte uns und etlichen anderen Besuchern der Hafencity einen Strich durch die Rechnung. Also Rolle rückwärts und dem Stau entflohen ging es dann weiter aus der Hansemetropole hinaus durch die Harburger Berge in Richtung Buchholz. Am Rande der Lüneburger Heide übernachteten wir in einem der zahlreichen Landgasthöfe.
Moin aus DithmarschenDeichlandSalzwiesen im Wattenmeer 🦭🦭🦭die zahlreichen Fleethe……bei Marne alles topfebenHafenfähre Brunsbüttel Tiefster Landpunkt in 🇩🇪 tatsächlich -3,54 mentlang der Wilsterau direkt mal kurvenreich Störmündung in die ElbeWarten auf die Elbfähre nach Wischhafen als Autofahrer wartet man Sonntags heute ewig!…über die Elbe in 30 minTolle Höfe im Alten LandMotorradtreff am Fähranleger in Lühe Pötte gucken am Elbdeich Äpfel satt im Alten Land 🍏🍏🍏QM2 im Hamburger HafenElbphilharmonieSt. Pauli Landungsbrücken
Strecke: 230 km Fahrzeit: 9:00 h
Tag 10 – Lüneburger Heide (Niedersachsen) – Schaumburger Land (Niedersachsen) 🇩🇪
Lüneburger Heide – Steinhuder Meer – Schaumburger Land – Mittelweser
Der 10. Tag der Tour führte uns zuerst kreuz und quer durch die Lüneburger Heide. Mittags schwenkten wir dann in südliche Richtung ein. Durch die Norddeutsche Tiefebene fahrend, bei der auf unserer Route zum ersten Mal etwas Langeweile aufkam, da es wirklich sehr strukturarm war, hangelten wir uns von Trinkpause zu Trinkpause bei wirklich heißem Wetter. Nichtsdestotrotz haben wir das Beste daraus gemacht, uns die schönen Häuser entlang der Route angeschaut und uns ein bisschen übers Interkom verquasselt 😊. Zwischen Lüneburger Heide und Mittelweser lag ja noch das Steinhuder Meer. Auch dort haben wir noch ein traditionelles Fischbrötchen gegessen und uns unsere Beine an der Uferpromenade ausgestreckt. An der Mittelweser angekommen, bezogen wir in der Nähe von Rinteln unsere bezaubernde Hobbitwohnung ❗️< 2 m RH war für große Menschen schon ne Herausforderung ❗️
auf geht’s in die Lüneburger Heidewir haben Glück – die Blüte hat schon eingesetzt andere Regionen – andere Schilder 😊wieder ein wolkenloser Himmel heute …Weselaner gibts hier auch!2. Frühstück zu Dorfpreisen von vor 20 Jahren 😳Naturwunder Timmerloher Alleedie Heideblühte setzte gerade ein ganz tolles Farbspielunbedingt schützenswertNorddeutsche Tiefebene Trinkpause im niedersächsischen Irgendwodas Weserbergland am Horizont Steinhuder Meer Tourentagtaugliches Fischbrötchen unsere Hobbitwohnung für die Nacht ❣️
Strecke: 230 km Fahrzeit: 7:00 h
Tag 11 – Schaumburger Land (Niedersachsen) – Münster (Nordrhein-Westfalen) 🇩🇪
Schaumburger Land – Calenberger Land – Deister – Hameln – Weserbergland – Teutoburger Wald – Ostwestfalen-Lippe – Münsterland
Von den Ufern der Weser brachte uns unser Weg am 11. Tag zuerst durch das Calenberger Land. Über den Deister, wo es die ersten Kehren seit etlichen Tagen zu bezwingen galt, fuhren wir hinunter in die Rattenfängerstadt Hameln, wo wir eine nette Begegnung in einem Antiquariat hatten. Anschließend ging es für uns weiter in das herrliche Motorradrevier des Weserberglandes. Etliche Kurven später sahen wir dann bereits die Externsteine und Hermann den Cherusker auf seinem Denkmal im Teutoburger Wald. Durch Ostwestfalen-Lippe fahrend ging es dann bei heißem Wetter für uns weiter ins Münsterland zum nächsten Familienbesuch. Für die kommenden Tage wird das Münsterland unser erholsamer Zwischenstopp sein.
Im Calenberger LandSchaumburger LandUnschwer……zu erkennen…die RattenfängerstadtHameln nette Leute hieralles dreht sich um den FlötenspielerTolles Schloss Hämelschenburgdie Externsteine bei Detmoldbeeindruckende FelsenlandschaftIm Teutoburger Wald 🌳 ein Besuch bei Hermann dem Cherusker durfte da natürlich auch nicht fehlenden Tag beendeten wir im Münsterland …gerade auch darum ist alles eine Reise wert!
Strecke: 280 km Fahrzeit: 9:00 h
Off-Days in Münster
Die kommenden Tage nutzten wir für die Pflege und zur Erholung von Mensch und Maschine 😊
🏍️ ➡️ 🧼 – 🙍🏻♀️ ➡️ 💈✂️
Update bei Pflege……und FußrastenFrisurenupdate……in Bernadettes alter Heimat
Tag 12 – Münster (Nordrhein-Westfalen) – Lahn (Hessen) 🇩🇪
Westfalen – Ruhrgebiet – Sauer- u. Siegerland – Rothaargebirge – Wittgensteiner Land – Gladenbacher Bergland – Marburg a. d. Lahn
Der 12. Tourentag führte uns aus dem Münsterland heraus. Traditionell fuhren wir noch beim Schloss Nordkirchen vorbei, wo unsere gemeinsame Geschichte begonnen hatte. Durch Lünen an der Lippe fahrend, besuchten wir die größte Stadt des Ruhrgebiets – Dortmund. Weiter durch das östliche Ruhrgebiet entlang des Mittellaufs der Ruhr ging es dann über Iserlohn aus dem Märkischen Kreis heraus hinauf in die Mittelgebirgsregionen des Sauer- und Siegerlandes. Die Temperaturen, die uns dort empfingen, waren so gar nicht mehr das, was uns die letzten Wochen begleitete. Unser Weg brachte uns durch viel Wald hinein in das Rothaargebirge, das Wittgensteiner Land sowie das Gladenbacher Bergland hinunter in das Dreiländereck NRW – Rheinland-Pfalz – Hessen. Schnell noch etwas zu Futtern eingekauft, da wir an diesem Abend in einer Ferienwohnung an der Lahn den Tag mit leckerem Essen beenden wollten.
Schlossallee in NordkirchenSchloss NordkirchenMemoriesLibellenteich am SchlossPersiluhr in Lünen Lanstroper Ei 🥚 Die Route derIndustriekulturWillkommen in der StadtdesewigenBayernverfolgersim Rothaargebirgedie 3.000 auf der Tour sind beinahe vollbrachtIns Sauerland bei frischen TemperaturenRhein-Weser-Turm…ab jetzt in Hessen unterwegs das Wittgensteiner Land ist auch ein tolles Motorradrevier
Diesen Tag hatten wir zum größten Teil Hessen gewidmet. Entlang der Lahn brachte uns der 13. Tag auf dem Motorrad durch das Gladenbacher Bergland in ein weiteres Mittelgebirge – den Taunus. Wir setzten unsere Familienbesuchstour in Idstein am Fuße des Feldbergs fort und orientierten uns dann in Richtung Rhein. Das Wispertal, sehr bekannt bei Bikern für seine kurvenreiche Strecke, brachte uns durch das Rheingaugebirge weiter hinunter nach Rüdesheim und Bingen mit seiner tollen Geschichte über die Hl. Hildegard. Den Rhein per Fähre querend nun in Rheinland-Pfalz, setzten wir unseren weiteren Weg durch diese herrliche Weinregion ins Nahetal fort, um dort mit Freunden alte Erinnerungen aufleben zu lassen.
Elisabethenkirche in Marburg …entlang der LahnAartalseeWetzlar Feldberg i. TaunusIdsteinWispertal tolles MotorradrevierAbtei St. Hildegard in Rüdesheim Rheinfähre Rüdesheim – BingenBingenMittelrheintal…bei unseren Freunden an der Nahe…einfach zum Wohlfühlen hier…
Dieser 14. Tag der Tour brachte uns von der Nahe vorbei am Donnersberg und durch das Pfälzer Bergland in die Fußballstadt Kaiserslautern. Wunderschöne Kurven leiten uns abseits der B 48 hinauf in den Pfälzer Wald mit seinem bekannten Motorradtreff am Johanniskreuz. Weiter ging´s dann durch das Dahner Felsenland und den Wasgau, der sich für uns als das perfekte Motorradrevier auf der gesamten Tour darstellte. Unser Weg führt uns schließlich wieder hoch in die luftigen Höhen der Nordvogesen nach Frankreich. Selbstredend mit einer Einkehr zum Flammkuchen essen 😋. Einige Kilometer fuhren wir entlang der geschichtsträchtigen Maginot-Linie durch das Hochwaldmassiv. Von dort aus ging es dann wieder stetig hinunter in die französische Rheinebene. Über den Rhein setzten wir dann mit der Fähre zurück nach Baden-Württemberg ins Mittlere Oberrheintal über, wo wir den Abend in der Ortenau in einer liebgewordenen Kneipe 🍻 ausklingen lassen werden.
Abschied von unseren Freunden an der NaheNahetal…über den GlanPfälzer Bergland Abteikirche OtterbergDer „Betze“ in Kaiserslautern 11 Freunde müsst ihr sein!Motorradtreff am JohanniskreuzAusblick am Hermersbergerhof 👍🏻…wirklich einsam auf den kleinen Pfaden durch den Pfälzer Wald 🌳 in Dahner Felsenlandder Wasgau – unser perfektes Motorradrevier 👍🏻👍🏻Grenze nach 🇫🇷 im Litschbachtalder Maginot-Linie entlang…nette Aubergemit leckerem Flammkuchen…von den Vogesen……geht der Blick schon Richtung Schwarzwald 🌲durch die schönen Städtchen im Elsass führt uns der Weg zur Fähre …die uns über den Rhein in die Ortenau brachte Mission Completed – Liebe Grüße an dich Sibel 🤗
Strecke: 240 km Fahrzeit: 7:30 h
Tag 15 – Rheinebene (Mittleres Oberrheintal) – Oberschwaben (Baden-Württemberg) 🇩🇪
Unser 15. und letzter Tag 😢. Die kurvenreiche Fahrt aus der Rheinebene hoch in den Schwarzwald belohnte uns oben angekommen mit einem fantastischen Panorama, dass über den Rhein bis in die Vogesen reichte! Über kleinste verschlungene Pfade durch zahllose Täler führte uns der Weg bis in die alte Reichsstadt Rottweil, ins Neckartal zu Deutschlands höchstem Aussichtsturm, dem TK-Elevator Testturm, den wir uns am heutigen Tag leider nur von unten anschauen konnten. Weiter über den Heuberg auf der Schwäbischen Alb, das Bära- und Donautal sowie durch Hohenzollern brachten uns die letzten Straßenkilometer wieder zurück nach Oberschwaben.
Auf Bald in der Zwetschgenstadt BühlBlick zurück ins RheintalPhantastischer Schwarzwaldtolle Kurverei über kleinste einsame Sträßchender Heuberg im Tuttlinger Raumder TK-Testturm in Rottweil …über das Bäratal……ins sagenumwobene…DonautalKnopfmacherfelsen bei Beuron…kurvenreich durch Hohenzollern…unser Endziel in Oberschwaben…das war‘s 😃💪🏼
Fast 4.000 Straßenkilometer und mehr als 50.000 Höhenmeter sind es letztlich geworden. 15 Fahrtage haben wir dafür aufgewendet. So war sie also, unsere Tour😊 Die meisten Kurven haben uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, kritische Situationen hielten sich in Grenzen – wir sind wieder heil zuhause angekommen! Vor allen Dingen waren es die Begegnungen mit den Menschen in den unterschiedlichsten Orten und Regionen, die diese Reise für uns zu einem Erfolg werden ließen!
Unser Grundgerüst passte, bestimmt finden wir noch Dinge, die wir für unsere nächsten Unternehmungen verbessern können. Freut euch auf die Ideen, die da noch kommen… das nächste Projekt steht schon in der Pipeline 😃📝
Liebe Grüße Bernadette & hp
Wenn Ihr möchtet, hinterlasst uns einen kleinen Like, oder schreibt uns einen Kommentar! Vielen lieben Dank 😊
Download
Jeder, der daran Interesse hat, kann sich gerne kostenlos die Tourdateien für die einzelnen Tage hier herunterladen – die GPX-Daten sind so gehalten, dass man diese in einem geeigneten Programm nachbearbeiten kann. Wir haben hierfür Kurviger genommen – alle anderen Anbieter, die GPX-Daten verwenden sind natürlich genauso gut.
Zum Teil habe ich unsere Übernachtungsorte in der Tour gelassen – dies stellt natürlich keinerlei Qualitäts- oder Bewertungseinschätzung dar.