
Mai / Juni 2026
1.616 km – Rundfahrt durch Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen
Die ursprüngliche Idee hinter diesem Kurztrip war es, dass uns unsere Deutschlandtour 2025 einmal rund um Deutschland geführt hat, aber mittendurch war halt dann auch nix gewesen. Dies hotlen wir nun in Teilen nach und fuhren Ende Mai, Anfang Juni eine Woche über die Schwäbische Alb, Hohenlohe, durch den Schwäbisch – Fränkischen Wald, den Odenwald, Spessart, Vogelsberg und den Kellerwald nach NRW ins dortige Ostwestfalen. Retour dann durch den Naturpark Knüll, Frau-Holle-Land und den Thüringer Wald, das Werra-Suhl-Tal, die Rhön und die Fränkische Alb zurück nach Ostwürttemberg mit seinem Taubertal und schließlich dann über Jagst und Kocher zurück nach Oberschwaben. Also einfach nochmal ein paar Mittelgebirge und Naturräume eingesammelt und ne gute Zeit dabei gehabt.
Gesagt getan, die Tour ausgearbeitet, zügig ging es jetzt durch den Mai. Die BMW hat eben noch neue Hufe bekommen und das Wetter versprach zwar ein paar Duschen unterwegs, aber wer ist schon aus Zucker 😉
Oberschwaben – Federseeried – Donautal – Schwäbische Alb – Albuch – Schurwald – Kocher & Jagst – Hohenloher Ebene – Bauland – Untermain – Odenwald – Spessart – Vogelsberg – Kellerwald – Waldecker Wald – Paderborner Hochfläche – Lipper Land – Münsterländer Tieflandsbucht – Warburger Börde – Kasseler Becken – Kaufunger Wald – Frau-Holle-Land – Werratal – Thüringer Wald – Kuppenrhön – Fränkische Saale – Steigerwald – Hohenloher Ebene – Jagst – Ellwanger Berge – Albuch – Schwäbische Alb – Donau – Oberschwaben
Die Tour im Einzelnen
Tourtag 1 Oberschwaben – Odenwald
Durch Oberschwaben hinauf auf die Schwäbische Alb. Über den Albuch und durch den Schurwald ging es anschließend Richtung Kocher und Jagst. Über die dortige Hochebene führte uns der Weg durch den Naturraum Bauland weiter in den Schwäbisch-Fränkischen Wald. Von dort aus führte uns dann der Weg über das Neckartal in den Odenwald und schließlich hinunter an den Untermain. So starteten wir also in unsere Tour.
















Der heutige Tag brachte uns vom Main hinauf in den bayerischen Teil des Spessart mit seinen dichten Wäldern. Mit der Grenze nach Hessen bildet der Spessart im Hessischen nun unsere baumreiche Begleitung. Die Vulkanregion Vogelsberg mit seinen einsamen Straßen in toller Umgebung hinter uns lassend, kamen wir nun Nordrhein-Westfalen immer näher. Wir ließen das Sauerland und das Rothaargebirge dieses Mal weitestgehend links liegen und fuhren weiter zum Edersee und dem Naturpark Kellerwald.
Zwischen Arnsberger Wald und Eggegebirge fuhren wir auf die Paderborner Hochfläche mit seinen zahlreichen Windparks. Weiter ging’s durchs Lipper Land in die Münsterländer Tieflandsbucht, wo uns die Gewitterfront mit voller Wucht nun doch noch erwischte. Die kommenden Tage werden wir uns nun bei der Familie ausruhen.




So langsam fing das dann aber an auch in Hessen trockener zu werden.
Am Vogelsberg, dem ältesten Vulkan Europas, konnten wir nicht nur die Regenklamotten verstauen, sondern bei herrlicher Aussicht auch noch einen kleinen Snack genießen!




Durch den gefühlt riesigen und sehr dünn besiedelten Vogelsbergkreis ging es dann weiter Richtung Nordrhein-Westfalen.


Vorbei am imposanten Kloster Haina führte uns der Weg dann endgültig in Richtung NRW.

Dort empfing uns dann doch noch die Gewitterfront, die den ganzen Tag für das Münsterland angekündigt war ⛈️

Lippstadt – Land unter 💧💧💧
Day-Off im Münsterland heißt: Wasch- und Trockentag ☀️🧼🧺😎


Tourtag 3 Münsterland – Eisenach
Dem Münsterland Auf Wiedersehen sagend, haben wir nun wieder den Rückweg angetreten. Erneut führte uns der Weg zuerst durch das Lipper Land nun aber weiter ostwärts, vorbei an der Warburg Richtung Kassel. Die Wilhelmshöhe haben wir uns angeschaut und dort einen fantastischen Blick auf die Stadt genossen. Es ging dann weiter Richtung Kaufunger Wald in den Geopark Frau-Holle-Land mit seinem kurvenreichen Auf- und Ab. Durch den Schlierbachswald schwenkten wir dann Richtung Werra-Suhl-Tal ein und erreichten schließlich unser Tagesziel in Erfurt. Dort haben wir uns ein paar Tage unter die Touristen gemischt um uns die Sehenswürdigkeiten der Lutherstadt zu betrachten.
















Unseren Off Day hatten wir standesgemäß Martin Luther und der Wartburg gewidmet 😊








Kulinarisch kamen wir natürlich auch auf unsere Kosten 😋



Tourtag 4 Eisenach – Rothenburg o. d. Tauber

Dieser Tag hatte uns aus Eisenach hinaus durch den Thüringer Wald 🌳 in Richtung des Werra-Suhl-Tal wieder aus Thüringen geführt. Die Hessische und Bayerische Röhn haben wir uns nicht entgehen lassen. Weiter führte uns dann der Weg nach Franken. Über den Main mit seinen Schleifen und die Fränkische Alb fuhren wir schließlich der Romantischen Straße entlang ins liebliche Taubertal. Von dort aus immer entlang des Flusses zu unserem nächsten Tagesziel ins romantische und überlaufene Rothenburg ob der Tauber.






Weiter ging es durch das wunderschöne Biosphärenreservat Rhön, dass uns als Motorradfahrer sehr gut gefallen hatte.

…und damit verlassen wir auch die neuen Bundesländer…

über die Hohe Rhön…

Über wirklich schöne kurvenreiche Straßen ging es dann zur Wasserkuppe – ein zentraler Anlaufpunkt für Biker und natürlich auch für Segelflieger 👍🏻


Aber nicht nur die Rhön ist schön, sondern auch der Main – unser nächstes Ziel an diesem Tag…



Weiter ging unsere Tour durch das vielfältige Mittelfranken…

Durch Mittelfranken schwenkten wir auf die Straße der Bocksbeutel ein…


Das Taubertal rundete diesen Tag letztendlich perfekt ab…

Nachmittags erreichten wir schließlich unser Ziel in Rothenburg ob der Tauber


Tourtag 5 Rothenburg o. d. Tauber – Oberschwaben

Den letzten Tag begannen wir mit einer Fahrt über die Frankenhöhe hin zur Hohenloher Ebene.

Die Jagst war uns erneut eine treue Begleiterin auf unserer kurvenreichen Fahrt.








Über den Virngrund und die Ostalb genossen wir die kurzweilige Fahrt.


Der Weg führte uns dann weiter über die Ellwanger Berge und den Albuch hinunter an die Donau nach Ulm, wo wir noch einmal unsere letzte Trinkpause hatten.

Die Einstein-Stadt umfahrend lenkten wir dann schließlich die GS wieder in Richtung des heimatliches Oberschwaben nach Hause zurück. Wie am Schnürchen lief die Maschine und unsere Urlaubsreise endete eigentlich viel zu schnell 🫶






