Alpen-Adria-Tour 2026 🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷

Wir sind raus aus den Startlöchern…

Nach der vergangenen gelungenen Deutschland-Tour 2025 sind wir nun wieder ins Ausland unterwegs, um uns diesen Sommer einem Ausschnitt von Europas Südosten zu nähern 😃

Slowenien und Kroatien haben wir uns für den Sommer auf die Fahnen geschrieben! Auf unserer Route werden dann Südtirol, die Dolomiten, Friaul und Julisch Venetien in Italien, aber auch Kärnten, das Salzburger Land und Vorarlberg in Österreich wahrlich nicht zu kurz kommen 😊.

Und da ja bekanntlich der Weg das Ziel ist, werden wir versuchen uns auch abseits der üblichen Motorradschnellwege zu bewegen… sprich, über kleine und kleinste Strecken werden wir uns bis zur Adria durchschlagen 🙃

Über die Alpen bis ans Meer…

🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷

Übersicht – Gesamttour

5 Länder – 3000 km – August 2026

Deutschland – Österreich – Italien – Slowenien – Kroatien

17 Tage durch einige der beeindruckendsten Naturräume Europas

Oberschwaben – Allgäu – Allgäuer Hochalpen – Naturpark Tiroler Lech – Naturpark Ötztal – Texelgruppe – Südtirol – Naturpark Rosengarten – Trentin – Dolomiten – Friaul – Julisch Venetien – Triglav Nationalpark – Postojna – Ljubljana – Soča-Tal – Istrien – Kvarner Bucht – Insel Cres – Insel Krk – Jadranska Magistrala – Naturpark Velebit – Zadar – Dinarisches Gebirge – Nationalpark Plitvicer Seen – Naturpark Sichelgebirge – Hopfengegend Zaleč – Geopark Karawanken – Kärntner Seenlandschaft – Nationalpark Hohe Tauern – Zillertaler Alpen – Alpbachtal – Unterinntal – Lechtal – Allgäu – Oberschwaben

Die Tour in Zahlen

  • Tag 1 Oberschwaben – Sölden
  • Tag 2 Sölden – San Stefano di Cadore
  • Tag 3 San Stefano di Cadore – Mojstrana
  • Tag 4 Day Off im Triglav Nationalpark
  • Tag 5 Mojstrana – Ljubljana
  • Tag 6 Sightseeing in Ljubljana
  • Tag 7 Ljubljana – Buje
  • Tag 8 Buje – Insel Krk
  • Tag 9 Insel Krk – Zadar
  • Tag 10 Sightseeing in Zadar
  • Tag 11 Zadar – Plitvicer Seen
  • Tag 12 Sightseeing Naturpark Plitvicer Seen
  • Tag 13 Plitvicer Seen – Žalec
  • Tag 14 Žalec – Gmünd i. Kärnten
  • Tag 15 Gmünd i. Kärnten – Rattenberg i. Alpbachtal
  • Tag 16 Sightseeing i. Rattenberg
  • Tag 17 Rattenberg i. Alpbachtal – Oberschwaben

13 Fahrtage – 80.000 m rauf und 80.000 m runter – unendlich viele Kurven – Gipfel – Täler – Meer – Seen & Flüsse – Natur – Farben – Städte – Kultur & Genuss

Tag 1 – Oberschwaben 🇩🇪 – Sölden 🇦🇹

295 km – 6,5 h

Oberschwaben – Allgäu – Allgäuer Hochalpen – Naturpark Tiroler Lech – Naturpark Ötztal – Sölden

Los geht’s…

Wie immer begann der Tag mit Tetris spielen 😁

Der erste Tag war mit ein paar Geburtswehen verbunden. Kaum aufs Motorrad gestiegen, konnten wir auch gleich wieder absteigen. Der Funkschlüssel wurde wegen einer schwachen Batterie nicht angenommen. Also nochmal rein ins Haus und die Batterie wechseln. Bis ich so im Reiseflow war, konnten wir uns auf ne satte Umfahrung des ersten eigentlichen Highlight, dem Hahntennjoch, einstellen 🙄 Letztendlich sind wir dann aber ohne weitere Probleme in Sölden angekommen!

Eindrücke….

Helmkommunikation eingeschaltet und dann ging’s morgens los
die ersten Kilometer waren schnell abgespult und schon grüßte uns das vertraute Allgäu
die Straßen führten uns das Oberjoch hinauf ins Tannheimer Tal – Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino
sehr restriktiv, was die Lärmbelästigung betrifft
dort wartete auch der erste Kaffee ☕️
für den Faher
…und die Sozia, die an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte 🎂 😘
Richtung Hahntennjoch ging’s dann weiter…
…dachten wir eigentlich – die Gewitter der letzten Tage haben uns aber dort einen Strich durch die Rechnung gemacht – Sperre, also außen rum über den Arlberg 🏔️
…nicht ohne leckeres Mittagessen in Lech 🇦🇹
vergleichsweise unspektakulär erreichten wir schließlich das Ötztal
…bei jetzt dann doch steigenden Temperaturen ☀️
Richtung Sölden konnte man noch die Nachwehen der vergangenen Tage sehen – Hochwasser und Murenabgänge
…für uns endete schließlich der Tag, zumindest auf dem Motorrad mit kochenden Stiefeln in einem sehr angenehmen Hotel in Sölden 😉😎

Auch kulinarisch war das ein sehr schmackhaftes Erlebnis hier im Hotel 😋

Tag 2 – Sölden 🇦🇹 – San Stefano di Cadore 🇮🇹

256 km – 8,0 h

Sölden – Texelgruppe – Timmelsjoch – Passeiertal – Jaufenpass – Würzjoch – Kofljoch – Valparolapass – Naturpark Rosengarten – Dolomiten – Venetien – San Stefano di Cadore

Tag der 1000 Kurven

Der Tag versprach gut zu werden. Das Fenster geöffnet und nichts als wolkenloser Himmel👍🏻. Kurz gestärkt am wirklich sehenswerten Frühstücksbüffet und los ging die Höhenmeterzählerei!

Morgens um 6 ist die Welt noch in Ordnung 😉
…um 8 Uhr immer noch
Das Moped gepackt, das Navi scharf gemacht und los ging’s!
20 min später ging die Kletterei los
Timmelsjoch Mautstelle
der inflationären Kleberei tragen auch wir mit bei
18 € kostet der Kurvenspaß
Passhöhe bei angenehmen 16 Grad
…wir kommen
auf italienischer Seite ging’s zu den nächsten Pässen
wirklich sehenswert ist die alte Jaufenstraße – oft nur 2 m breit, aber dafür ohne Verkehr 👌🏻
auf den Jaufen hoch kann man es laufen lassen 😉
ordentlich Grip auf der Straße
😉
und immer wieder herrliche Ausblicke in Südtirol
unglaublich schöne Abfahrt in Richtung Bozen
über das wenig frequentierte Würzjoch ging’s dann in die Dolos 🫶
…nicht ohne noch etwas regionale Kalorien zu tanken 😋
herrliche Felsformationen am Valparola-Pass
toller Ausblick dort
…wir kamen aus dem Grinsen nicht mehr heraus
in Cortina d‘Ampezzo war’s dann eher unspektakulär – viel Olympiagedöns
…dann doch lieber wieder Natur
…und so ging es dann zum 2. Etappenziel Santo Stefano di Cadore
unsere Unterkunft …auch nett von außen
Kälbchen steht im Stall 😇
abends noch unter die Locals gemischt
delicioso 😋
pericoloso 😜
die „Partymeile“ in Santo Stefano
…was die Einheimischen gut finden, kann ja dann nicht so schlecht sein

Währenddessen in der Nacht 🏍️💤💤💤

Tag 3 – San Stefano di Cadore 🇮🇹 – Mojstrana 🇸🇮

240 km – 8,0 h

San Stefano di Cadore – Venetien – Friaul – Julische Alpen – Mangart – Vrsicpass – Triglav Nationalpark – Kranjska Gora – Mojstrana

Ciao Italia – Živjo! Slovenija

Das nächtliche Regenintermezzo in Santo Stefano di Cadore hatte sich am Morgen komplett verzogen. So konnten wir a: original ital. Frühstücken gehen und b: uns gebührend von der Gastfamilie und der Nachbarschaft verabschieden 🇮🇹👍🏻

wie es sich gehört – Americano und ein Schokohörnchen

Nach dem ersten italienischen Stau (alle wollen gleichzeitig los…) führte uns der Weg dann Richtung Friuli – Venezia – Giulia😊

aus der Provinz Belluno Richtung Osten

Wunderschön schlängelte sich die Straße nun durch den Naturpark Dolomiten-Friaul

würziger Lärchen- und Kiefernduft als Begleiter
schön war’s in den Dolomiten

Richtung Udine sollte unser mittäglicher Stopp heute eine Raststätte mit reichlich Mitessern heute bei Venzone sein…

Sie fand das auch lecker 😋

Heiß war‘s, deswegen hat uns der geplante Weg über kleinste Straßen entlang des Flusses Fella ganz schön geschlaucht. Als es dann Richtung Sella Nevea durch ein wunderschönes enges Tal ging, kam uns eine Bikerrast mit reichlich Mineralwasser sehr entgegen!

entlang der Fella bei heißen 38 Grad
Tolle Kurven bei Chiusaforte

Die Sella Nevea überquerend, ging es dann hinunter nach Tarvisio – wieder durch dichten Wald. Einfach herrlich so zu cruisen…

durch dichten Wald Richtung Tarvisio
…die haben sich nicht blicken lassen

Schließlich und endlich war dann der Weg zum Predilpass – gleichzeitig Grenzübergang nach Slowenien 🇸🇮 nicht mehr weit!!

Slowenien wir kommen 🇸🇮
der Predil

Und so hatten wir unser Tagesziel, den Triglav Nationalpark auch schon erreicht!

Ein paar Kurven weiter und der Traum eines jeden Bikers – der Mangart präsentierte sich uns in seiner ganzen Pracht. Also nix wie hoch die schwindelerregenden Serpentinen

auf dem Mangart
geschafft
sehr eng und z. T. ausgesetzte Kehren
da der Mangart eine Einbahnstraße ist, ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück

Was wäre der Triglav ohne Soća… nichts! Aber heillos überlaufen. Kaum Wasser im Fluss für die zahllosen Menschen 😬

Nix wie weg! Der Tankinhalt der BMW neigte sich dramatisch dem Ende. Knapp kalkuliert, konnten wir noch den beeindruckenden Vrsić-Pass mit seinen Kopfsteinpflasterkehren erfahren…

…auch so ein Tourihotspot mittlerweile
trotzdem sehenswert und lange nicht so schwierig, wie einem so mancher Influencer weismachen möchte 🙄

Aber jetzt drückte die Tankreserve doch sehr. Mit wenigen Resttropfen haben wir die BMW noch eben an die Tränke geführt…

gerade noch…

Und so haben wir den Tag für heute in unserer Unterkunft in Mojstrana ausklingen gelassen – morgen wieder Neues, wenn ihr möchtet 👋🏻

Tag 4 – Day Off im Triglav-Nationalpark 🇸🇮

Mojstrana – Triglavska Bistrica – Vrata-Tal – Planica

Unser heutiger Tag diente der Erholung. Erstens schmerzt das rechte Sprunggelenk ein wenig (man sollte halt nicht am letzten Arbeitstag umknicken) 🙄. Zweitens waren für den Nachmittag Unwetter angesagt – das beisst sich mit Motorradfahren.

Also dann etwas für die Beweglichkeit getan um das Gelenk auszutesten und nicht weit von Mojstrana entfernt das Vrata-Tal besucht. Entlang der Triglavska Bistrica gibt’s einiges an Fauna und Flora zu entdecken…

Vrata-Tal

Triglavska Bistrica
Spazieren gehen statt Motorradwandern
sehr schöne Flora dort zu entdecken
hier ist es frisch und bei weitem nicht so ausgedörrt wie an der Soča
denkt sich die 🪰 vielleicht auch

Schwaben trifft man überall. Deswegen hat es auch keinen gewundert, dass der netten Familie aus unserem westlich angrenzenden Landkreis die Augen glänzten, als auf dem frei werdenden Parkplatz noch Restzeit auf dem Ticket stand 😁 Nach einem kurzen Benzingespräch mit jungen „Mettmännern“ sind wir dann ins 30 km entfernte Planica gefahren…

Planica

Hinweis zum Skisprung-Mekka vor beeindruckender Bergkulisse
von ganz klein bis ganz groß – für jede Talentstufe etwas dabei
mittlerweile kann man dort 1/4 km weit springen 😳
ziemlich genau so weit 🏆
mutige Talente
im März 2027 geht das Spektakel wieder los
unser Talent beschränkt sich auf den perfekten Umgang mit ☕️ und 🍰
beste Sozia 😍
wir machen jetzt auch den Abflug aus Planica…
…und legen die Füße hoch 😉

…und freuen uns, dass das Wetter bis jetzt immer nur Abends Kopfstände angestellt hat ⛈️

Gewitterfront zieht gerade von Kranjska Gora das Tal herunter

Tag 5 – Mojstrana 🇸🇮 – Ljubljana 🇸🇮

230 km – 8,0 h

Mojstrana – Triglav Nationalpark – Sočatal – Friaul – Slowenische Grenzkammstraße – Ljubljana

Der Tag begann nach der Gewitternacht recht frisch – also sehr erholsam für uns auf der BMW 😃. Schnell war Krajnska Gora in Richtung Vrsič-Pass verlassen. Dieses Mal in die andere Richtung fahrend, eröffnete uns die Passstraße einen ganz anderen Blick auf die Dinge 😊.

los ging’s mit einem Abschiedsgruss einer Gottesanbeterin beim Motorrad packen 🦗
1. Stopp – die russische Kapelle am Vrsič-Pass. Mahnmal für die Zwangsarbeiter, die hier beim Bau der Straße durch Hunger, Repressalien und Lawinen umgekommen sind!
Ehrenmal
weiter ging’s das Sočatal hinunter
die Soča – der Fluss Sloweniens
unser Lastenesel 🫏

Weiter ging die Reise über die Slowenische Grenzkammstraße

toller Ausblick an einem geschichtsträchtigen Ort – umkämpfter Frontverlauf im 1. Weltkrieg
mich kennt ja keine 🐽, aber Bernadette trifft hier oben Bekannte aus Weingarten 🤦🏻‍♂️
mehrmaliges Ritual am Tag – Kaffee und Wasser fassen
…so wie hier in Most na Soći

Bei Bukovo fuhren wir dann entlang der Hänge auf kleinsten Straßen weiter – pro 20 km benötigten wir eine gute Stunde

…für die sichere Fahrt kann man auch mal dankbar sein
ganz tolle Gegend um Motorrad zu fahren
weiter ging’s nach Ziri, liebe Freunde von uns wissen warum 👋🏻

Durch eine Gegend, die uns sehr an das Allgäu erinnerte, fuhren wir die letzten 50 km nach Ljubljana

wer die Wahl hat, hat die Qual 😁
unser Stützpunkt für die nächste beiden Tage
Bitter nötig – Wäsche waschen 😉

Abends dann…

das Wahrzeichen der Stadt – der Drache
ziemlich trubelig
die Burg über der Stadt 👍🏻
eine sehr junge und hippe Stadt
tolle Kneipen und Bars
Unigegend

…morgen mehr davon 😊

Day Off

Heute ist mal wirklich ein fauler Tag. Wir nutzten die freie Zeit für einen kleinen Bummel durch die Stadt. Haben unsere Batterien ans Ladegerät gehängt und uns ein wenig treiben lassen…

hoch auf den Burgberg
easy per Standseilbahn
statt Kultur einfach mal die Zeit genießen
…kann man unten in der Stadt auch ganz gut…
und entlang der zahlreichen Gelegenheiten sich an die Ljubljanica zu setzen
mit nem leckeren Kaltgetränk
… und ein bisschen durch die Gassen zu schlendern, auf der Suche nach Fotomotiven
nettes Ausgehviertel

Den Abend haben wir dann noch in einem sehr alternativen Viertel ausklingen lassen. Morgen geht’s weiter – unser nächstes Ziel wird sich dann schon in Kroatien 🇭🇷 befinden!

Tag 6 – Ljubljana 🇸🇮 – Buje in Istrien 🇭🇷

180 km – 8 h

Lubljana – Laibacher Moor – Zirknitzer See – Postojna – Innerkrain – Golf von Triest – Buje

Bei sehr angenehmen Temperaturen haben wir der Hauptstadt lebe wohl gesagt. Schnell waren wir aus der Stadt heraus und auf dem Weg durch ein wunderschönes Mittelgebirge…

bis auf 1.000 m schraubte sich die Straße hinauf
sehr ähnlich dem Schwarzwald
…es gibt hier wohl 🐻

Nach Bären stand uns nicht der Sinn – wir wollten ja nach Postojna um uns die Höhle dort anzuschauen. Wir waren beide noch nicht dort gewesen.

beeindruckend dort war erst einmal der Trubel
Karten hatten wir online bestellt, anstellen fiel trotzdem nicht aus…
…die „deutsche Gruppe“

Ein Highlight der Besichtigung ist das Einfahren in die Höhle per Grubenbahn – sehr gut vorbereitet haut man sich auch den Kopp nicht an…

rasant…
sehr beeindruckende Formationen
Säule & Diamant 💎
wir haben es genossen

Nach den 10 Grad in der Höhle erschlugen uns nicht nur die bis zu 39 Grad unterwegs – der Wochenendverkehr in Istrien hat uns dann letztendlich unseren Weg abkürzen lassen. Einfach zu heiß um noch weiter Motorrad zu fahren!

So führte uns unser Weg zum Hotel zuerst über die Grenze nach Kroatien 🇭🇷
…und anschließend in ein Weinanbaugebiet zu unserer Unterkunft
sehr nett hier 🍇🧀🧆🍷

Perfekter Abschluss eines gelungenen Tages 😊

Tag 7 – Buje 🇭🇷 – Insel Cres 🇭🇷 – Insel Krk 🇭🇷

220 km – 8 h

Buje – Groznjan – Motovun – Mirnatal – Rovinj – Kvarner Bucht – Insel Cres – Insel Krk

Der Tag in Istrien begann schon am Morgen bei 26 Grad mit dem Besuch der Bergstädte Groznjan und Motovun . Von dort oben aus hat man einen tollen Blick auf das Mirna-Tal. Eine der bekanntesten Trüffelgebiete Kroatiens. Wein und Oliven runden die Gegend kulinarisch ab.

Mirna-Tal
Motovun
Viele Einflüsse haben schon auf die Stadt während der Jahrhunderte eingewirkt
die Venezianer waren nur eine davon
durch die alten Gassen ging es dann auch wieder runter

Weiter durch die herrliche landwirtschaftlich geprägte Landschaft fuhren wir dann Richtung Meer

Rovinj war das Ziel
Sehnsuchtsort Meer

Wir hatten noch jede Menge Kilometer vor uns – die beiden Inseln Cres & Krk warteten ja noch auf uns. Die Fähre nach Cres, gerade noch so erreichend, schluckte uns sogleich und dann ging’s über die Adria.

Fähre in Brestova
…ich fahre ja auf unseren Touren liebend gerne Fähre
Cres ist ne tolle Insel – auch für Motorradfahrer
wir haben es genossen, auch wenn wir schon ziemlich kaputt waren
in Merag konnten wir uns dann wieder vorne einsortieren und hatten damit kein Problem, nicht mitzukommen 😉
die zweite Fahrt über die Kvaerner Bucht brachte uns dann schließlich nach Krk
schnell war unsere Unterkunft gefunden
herzlich empfangen mit einem kühlen Glas Holundersaft

Abends haben wir dann den Tag mit einem schönen Essen ausklingen lassen 🍷🐟

lecker war’s 👌🏻
…morgen geht es weiter die Adriaküste südwärts 👋🏻

Tag 8 – Insel Krk 🇭🇷 – Zadar 🇭🇷

280 km – 8 h

Insel Krk – Jadranska Magistrala – Naturpark Velebit – Norddalmatien – Zadar

Früh ging es los an diesem heutigen Sonntag. Es ist wirklich egal, ob wir ein, zwei, drei oder x Nächte am selben Ort verbringen – spätestens nach dem Auspacken ist alles wie immer… mittlerweile haben wir beim Einpacken ziemliche Routine entwickelt 😁

Da wir diese Übernachtung ohne Frühstück gebucht hatten, kam uns ziemlich entgegen, dass die Supermärkte am Sonntag geöffnet hatten.

Kaufland war unsere Trinkwasseroase an diesem Morgen

Die Insel über die Krk-Brücke verlassend reihten wir uns in den dichten Verkehr südwärts ein. Unser Ziel war es ja, die Küstenstraße Jadranska Magistrala zu befahren. Da wir uns aber noch ohne Kaffee auf den Weg gemacht hatten, war der erste Stopp in Senj unabdingbar ☕️

Senj – schönes Küstenstädtchen

Aus der Bäckerei neben dem Café hatten wir uns noch mit Fischfutter eingedeckt 🐟

die Brötchen waren aber auch lecker

Immer wieder hatten wir herrliche Ausblicke auf die Adria – die Straße hielt, was sie versprach

und immer wieder tolle Farbkontraste zum tiefblauen Meer

Unser nächstes Tiel war der Nationalpark Velebit! Schnell schraubte sich die Straße in unzähligen Kehren von der Küste ins Gebirge hoch. Zur Belohnung gab es dann einen phantastischen Blick auf die Insel Pag 👍🏻

im Velebit – Nationalpark

So fuhren wir Kilometer um Kilometer die Küste entlang. Unseren letzten größeren Trinkstopp hatten wir an einer kleinen Kapelle in Modric geplant. Nichtsahnend, dass hier wohl eine berühmte Quelle ihr Wasser an dieser Stelle der Adria übergibt.

die Quellmündung
an der Kapelle der Muttergottes des Velebit
wohltuendes Quellwasser und Schatten

So begannen dann die letzten Kilometer nach Zadar bei schweißtreibenden 35 Grad, die dann aber nachmittags mit Erreichen unserer Unterkunft ein Ende fanden.

Kälbchen wurde in den Stall gebracht
wir genossen unser Abendessen
…wie immer meereslastig

…und ließen den Tag farbenfroh ausklingen 😎

traumhaft

Day Off in Zadar

Der Tag begann mal etwas hektischer – nicht gut bei den Temperaturen 🥵 Einmal schlechtes Benzin erwischt, gepaart mit viel Arbeit für die GS und schon fehlte etwas Öl. Nix dramatisches, aber zur Gewissensberuhigung erstmal 2 Geschäfte in der nächsten Umgebung abgeklappert um dann doch zur BMW-Niederlassung in Zadar zu fahren – alles sehr schweißtreibend 🥵

Gewissen beruhigt 😉
sehr nette Leute dort 👍🏻
…und auch in Kroatien nehmen sich die 🐱 alles raus 😁

Nach der selbst auferlegten Abkühlphase ging es dann zum Hafen und in die Altstadt 🛥️

noch nicht mal im Urlaub lassen einen die Kormorane in Ruhe 😉

Einer jahrhundertealten Tradition zufolge kann man sich im Hafen von einer Seite zur anderen für einen kleinen Obolus übersetzen lassen 🛶

da geht’s lang 👉🏻
unsere Barkasse
keine Folklore – ein geschätzter Job in Zadar

Vorbei an der Meeresorgel ging es dann zur Altstadt – so richtig alt, die Stadt 👌🏻

die Meeresorgel – Öffnungen in der Kaimauer erzeugen einen orgelähnlichen Ton, wenn das Wasser dort einströmt und die Luft dabei verdrängt
dicke Kreuzfahrtschiffe 🚢 legen hier natürlich auch an um Tausende von Gästen auf die Stadt loszulassen
vorzugsweise schauen sich Touristen immer Kirchen an – wie diese hier: St. Donatus, das Wahrzeichen Zadars aus dem 9. Jahrhundert
oder die Kathedrale der Hl. Anastasia

Für uns ging es nach einem leckeren Essen in der Altstadt zurück über den Hafen nach Hause

Auf Wiedersehen Adriaperle

…morgen geht es ins Dalmatische Gebirge ⛰️ und weiter nach Plitvice zur nächsten Schönheit Kroatiens 🫶

Tag 9 – Zadar 🇭🇷 – Plitvicer Seen 🇭🇷

220 km – 7 h

Zadar – Dinarisches Gebirge – westl. Unatal – Grenze zu Bosnien-Herzegowina – Plitvicer Seen
…mittlerweile gut eingespielt
…nur noch die Hälfte dabei und immer noch zu viel 😉
das 2. morgendliche Ritual – Wasser fassen 💧💧

Schnell brachte uns die Ausfallstraße aus Zadar heraus. Heute waren die Temperaturen deutlich angenehmer und wir konnten schnell den Weg in Richtung des Velebit im Dalmatischen Gebirge einschlagen

Doch zuerst fand Ritual Nr. 3 – ☕️ Stop in Posedarje statt. Bekannt ist der Ort für seinen luftgetrockneten Schinken.

netter Platz um seinen morgendlichen Kaffee zu genießen 😌
Posedarje am Novigrader Meer in Norddalmatien

Nun hieß es wieder den Modus der GS auf Bergziege umzustellen…

das Dalmatische Gebirge und der Velebit warteten…

Auf dem Weg dorthin hatten wir fantastische Ausblicke auf einen Canyon, den der Zmarnja ins Hinterland von Obrovac hineingefräst hat

Zmarnja
beeindruckender Canyon
da staunen sogar die Wildschweine 🐗

Immer höher schraubte sich nun die Straße zum Prezid-Pass

Prezid-Pass

Der Bora, jener Fallwind aus dem Velebit, der dem Schinken in der Region zu seinem charakteristischen Aroma verhilft, traf uns hier mit voller Wucht

Bora im Velebit Nationalpark

Mit Überschreiten des Prezid-Passes änderte sich die Landschaft und wir fuhren durch die Hochebene von Mazin, die im Kroatischen Unabhängigkeitskrieg von 1991 – 1995 Schauplatz ethnischer Konflikte, Vertreibung und Landflucht war. Im Ort Mazin wohnen nur noch wenige Menschen – alles stark überaltert in dieser Region.

Hochebene von Mazin
nahezu entvölkert

Da ist in dieser Gegend des Dinarischen Gebirges kaum Infrastruktur gibt, stellte sich auch die einzige Straße durch die Region als ziemliche Buckelpiste dar. Lediglich in den hochgelegenen Wäldern trafen wir auf etwas Forstwirtschaft. Bären, Wölfe und Luchse, die dort leben, die haben wir leider nicht gesehen…

da wir uns nun auch schon im Grenzgebiet zu Bosnien-Herzegowina befanden, waren die Straßenschilder mittlerweile auch zweisprachig ausgeführt

So weit war das Ganze nun schon nicht mehr von unserem Ziel – dem Nationalpark Plitvice entfernt. Zeit für eine ausgiebige Mittagspause 😋

runter von den Höhen des dinarischen Gebirges
…und rein in den Gasthof
Elektrolyte sammeln

Wenige dutzend Kilometer waren es von hier bis zum Ziel – Werbung dafür wurde kräftig an die Straße gestellt

unser Ziel für heute

Früh am Nachmittag wurde die GS abgestellt und wir bezogen unsere tolle Unterkunft für die nächste beiden Tage 👍🏻 Morgen ist Sightseeingtour angesagt 😊

sehr schön am Rande des NP gelegen
Seele baumeln lassen

Day Off in Plitvice

Wie ein guter Tag beginnt, wissen wir…

…andere wissen auch um ein gutes Frühstück 😉

in Nachbars Garten schmeckt es eh besser

Gestärkt ging es also in den Nationalpark – gerade mal 10 Fußminuten entfernt

…die allermeisten haben sich daran gehalten 👍🏻

Wenn man sich erst einmal auf die Menge an Menschen eingelassen hat, kann man sich dann auch auf die Schönheit der Natur konzentrieren

fantastische Ausblicke
von überall her läuft das Wasser in einen der 16 miteinander verbundenen Seen hinein, die über Wasserfälle und Kaskaden miteinander kommunizieren
um jede Ecke herum ein neuer Eindruck
kleine Wasserfälle
und größere
kleine Einblicke
und weite Wasserflächen
meistens zu Fuß zu erreichen
oder auch per Boot
der einen ganz anderen Eindruck macht
jede Menge Fische
und sogar eine Würfelnatter beim Fischfang
wir waren jedenfalls beeindruckt
von den Farben
türkis bis tintenblau
es ist nicht günstig hier im Nationalpark, aber jeden Cent wert
unbedingt bewahrenswert 👍🏻🫶
unsere Füße so: “Ok, aber jetzt bitte wieder auf die Fußrasten!“ 😁

Tag 10 – Plitvicer Seen 🇭🇷 – Žalec 🇸🇮

270 km – 7 h

Plitvicer Seen – entlang der Flüsse Kupa – Dobra – Krka & Sava – Novo Mesto – Žalec

Schweren Herzens haben wir Abschied von unserer Unterkunft bei Sandra & Zlatko genommen. Ins Gespräch kommend, konnten wir das, was wir uns im Vorfeld angelesen hatten nochmal bestätigt bekommen. Sandra, während des Kroatischen Befreiungskrieges ein Kind, schilderte uns eindrücklich, dass sie noch heute körperliche Symptome entwickelt, wenn sie Hubschrauber- und Düsenjetgeräusche wahrnimmt!

nochmal lecker gefrühstückt
Klamotten an und los 🏍️

Die tägliche Routine rief natürlich wieder 😉

Benzin und Wasser fassen

Durch die stark bewaldete Mala Kapela, ein Gebirgszug der Dinarischen Gebirgswelt ging unsere Reise weiter. Auch hier spüren die Wälder deutlich den Klimawandel.

Hitzestress in den Buchenwäldern hier
…und immer wieder frische Brandspuren in den Wäldern

Bei Dabar öffnete sich dann die wenig besiedelte Landschaft wieder und gab den Blick auf die Mala Kapela frei. Überall kann man noch die Spuren von Einschüssen an den Fassaden älterer Häuser sehen – traurig 😞

Kapela-Pass
auch hier Bunkeranlagen

In der Region Karlovac musste es wieder mal ein Tässchen Kaffee ☕️ zur Stärkung sein.

„wenn ich nicht den richtigen Kaffee bekomme, fliegt hier die Tasse!“

In Otok na dobri an einer alten Verkehrsroute zur Adriaküste liegend fuhren wir durch dicht bewaldete Gebiete. Ganz beeindruckend dabei die vielen Farne…

Farnland

Der Fluss Kupa war unser nächstes Ziel. Als Grenzfluss zu Slowenien markierte er unseren entgültigen Abschied vom wunderbaren Kroatien 🇭🇷

die Kupa – slowenisch-kroatischer Grenzfluss
zum 2. Mal nach Slowenien 🇸🇮

Novo Mesto war unser nächster Punkt im Navi – übrigens Geburtsort der derzeitigen Frau von D. Trump 🇺🇸

Dabei stiegen die Temperaturen immer weiter. 39 Grad waren dann zuviel des Guten und wir flüchteten, dem Ort dann auch angemessen in die US-Abfütterungsindustrie…

Klimatisierung war der wichtigste Nebeneffekt

Aus der Stadt heraus ging es dann hoch in das bewaldete Sava-Hügelland, dass uns doch sehr an unsere Mittelgebirge erinnerte…

bei Radeče

Im weiteren Verlauf brachten uns sehr schön zu fahrende Straßen schließlich in die Bierstadt Lasko an der Savinja

leckeres Bier hier 😃

Es wurde dann auch Zeit aus den Klamotten zu kommen – Regen war angekündigt und wir sputeten uns, in die Hopfengegend um Zalec zu kommen!

macht Sinn an unserer Unterkunft – Hopfen in der Biergegend 🍻

Tag 11 – Žalec 🇸🇮– Gmünd in Kärnten 🇦🇹

245 km – 6 h


Žalec – Geopark Karawanken – Oberkrain – Kärntner Seenlandschaft – Nationalpark Hohe Tauern – Nockalmstraße- Gmünd in Kärnten

Nach dem wirklich beeindruckenden Unwetter in der Nacht war die Sorge schon groß, ob wir unseren Tourverlauf noch halten konnten. Bis in die Morgenstunden hatte es geregnet. Aber das Glück ist mit den Tüchtigen und tatsächlich war es dann schon abgetrocknet, als wir das Motorrad startklar machten.

…unglaubliche Regenmengen kamen in der Nacht herunter ⛈️⛈️⛈️
abgespült war die BMW auf jeden Fall 😁

Schnell nochmal den Tank aufgefüllt, dann verließen wir die schöne Gegend um Zalec, dich doch ein wenig an unsere Gegend zuhause erinnerte.

viel Obstbau, Hopfen & Getreide

Stetig stieg die Straße aus der Ebene dann wieder an. Unser erstes Ziel an diesem Tag war die Grenze zu Österreich 🇦🇹. Das Savinjatal führte uns durch eine enge Schlucht dorthin.

Ein markanter Wegpunkt in diesem bei Wanderern sehr beliebten Region tauchte nach einer Kurve vor uns auf…

Die Felsnadel Igla
sehr markante Landmarke

Weiter ging es durch die Kamnik-Savinja-Alpen. Der Paulitschsattel wartete ja schließlich mit seinen engen Kehren. Sehr schmal und so gut wie gar nicht frequentiert 👍🏻

Hoch zum „Paulitsch“
Tschüss wunderschönes Slowenien 🇸🇮
Servus Kärnten 🇦🇹
der Tag hat wirklich Spaß gemacht

Die Kärntner Seite belohnte uns mit einer tollen Aussicht und anspruchsvollen Sträßchen 👌🏻

der Blick hinunter Richtung Bad Eisenkappel
herausfordernder Asphalt

Aber der Pässe war noch lange nicht Schluss…🏍️⛰️

eine tolle Straße führte uns durch ein enges Tal weiter…
Hoch auf den Schaidasattel

Von hier aus öffnete sich wieder das Tal und man hatte einen phantastischen Blick ins Tal hinunter

Nach den vielen schönen Kurven hatten wir uns auch schon wieder einen Kaffee-Stopp ☕️ verdient. Die Drau und Klagenfurt vor Augen stellten wir für ne halbe Stunde den Motor aus…

☕️ in Ferlach
entgegen der Wetterprognose regnete es nicht – uns hat’s gefreut

Relativ unspektakulär rollten wir dann nach Klagenfurt hinein – und auf der Wörthersee-Seite wieder hinaus 😉

ziemlich verbaute Ufer überall

Schnell war die Distanz zwischen dem Wörthersee und der Turacherhöhe überbrückt, da tauchte auch schon der Hinweis zu einem anderen Highlight unserer Etappe auf…

die Nockalmstraße

Nicht ganz günstig die Maut mit 18,50 €, uns war es das aber wert

Mautstelle Nockalmstraße

Mehr als 50 Kehren verbindet die Ebene Reichenau mit Innerkrems

sehr schön windet sich die Straße hoch zur Eisentalhöhe
wo’s hochgeht, geht’s auch wieder runter

Der Regen 🌧️, der für den ganzen Tag angesagt war, kam nun doch noch und begleitete uns auf den letzten 15 km nach Gmünd i. Kärnten

Gmünd in Kärnten – die Kunststadt

Es war noch früh am Nachmittag – genau richtig um sich in den schönen Gasthof in der Innenstadt einzuquartieren 😉

schöne Aussicht
…dafür aber sportlich im 2. Stock und auch noch auf 2 Ebenen… wenigstens kann das Moped vor dem Gasthof stehen bleiben 🥵👍🏻

Tag 12 – Gmünd in Kärnten 🇦🇹 – Rattenberg i. Alpbachtal 🇦🇹

245 km – 6,5 h

Gmünd in Kärnten – Hohe Tauern – Großglockner Hochalpenstraße – Zillertaler Alpen – Brixental – Rattenberg i. Alpbachtal

Der Tag begann mal wieder mit deinem entspannten Frühstück im Kreuzgewölbe des tolles Hotels

Slow Food
selbst die Frühstückseier – tiefenentspannt
die Fahrerin der Vespa hatte auch jede Menge Reisegeschichten im Gepäck – die Abfahrt verzögerte sich um 30 min, die wir uns gerne nahmen

Nun aber losgefahren… Richtung Millstätter See fuhren wir die ersten Kuven zum Einrollen an der Lieser entlang.

die Lieser fließt der Drau entgegen

Bereits eine Stunde später erreichten wir den Nationalpark Hohe Tauern.

grandioses Bergpanorama im Nationalpark

Unser erstes Sehnsuchtsziel am heutigen Tag, nicht nur für uns, sondern auch für zahlreiche andere Motorradfahrer aus allen Teilen Europas lag vor uns…

die Großglockner Hochalpenstraße

2.500 m hoch, 48 km lang und unendlich viele Kehren… diese galt es zu erklimmen. Am Vortag war dies aufgrund der schlechten Wetterlage nicht möglich. Tags darauf hatten wir mehr Glück. Wenn man bei Nebel und 5 Grad von Glück sprechen mag 😁

sooo kalt
wir mussten uns ziemlich einpacken
ein wenig Alpenpanorama blieb
bis dann der Nebel hochzog
was die ganze Sache nicht wärmer machte
Spaß hat es jedenfalls gemacht
30 min später waren wir dann wieder in den zweistelligen Temperaturen

Jochberg im gleichnamigen Tal in den Kitzbüheler Alpen bot sich dann für eine Mittagspause an.

sehr lecker und der Service war obendrein noch genauso lustig wie aufmerksam

Bei deutlich besserem Wetter nun ging es dann weiter auf der Schnellstraße nun in Richtung Kitzbühel.

das Kitzbüheler Horn am Horizont

Durch den Nobelskiort waren wir schnell durch. Im Winter, dick verschneit verspricht der Ort bestimmt mehr Flair als heute…

Ganz anders dann im weiteren Verlauf der Abstecher aus dem Verkehr heraus ins Brixental. Sehr romantisch gelegen!

tolles Wandergebiet – das Brixental

So waren es nur noch wenige Kilometer die uns von unserer letzten Unterkunft auf der Reise trennten – Rattenberg am Inn.

ein pittoresker Ort mit besonderem Flair
in der kleinsten Stadt Österreichs
im kleinsten Haus der Stadt sind wir untergekommen
Napoleon hatte sich hier einst die Räume für Kanonenkugeln und Pulver ausgesucht

Für die nächsten beiden Tage wird die Stadt unser Zuhause sein…

Sightseeing in Rattenberg

Diesen Tag haben wir zum Durchschnaufen und Füße hochlegen genutzt. Rattenberg, eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Das zeigen auch die Mengen an Tagestouristen, die sich durch die Stadt der Glasgestaltungskunst schieben. Dafür ist die Stadt verkehrsberuhigt, die Autos und auch die BMW stehen auf einem großen Parkplatz vor der Stadt…

wie alle anderen auch, muss die BMW auch draußen bleiben
wie aus einem Werbeprospekt präsentiert sich die charmante Stadt
viele versteckte Gassen
die Hauptstraße morgens noch verwaist

Wir haben den Vormittag dazu genutzt, die Stadt nebst dazugehöriger Burg spazierend zu erkunden

also raus aus unserer Wohnung
…hoch zur Burg
den Blick über die Stadt genossen
der Inn
total schöne Dachwohnung hier…
der Abstieg von der Burg – elektrisch 😊
wieder hinunter an den Inn
heute nochmal Tirol genießen, bevor es morgen über Vorarlberg Richtung Heimat geht 🥲

Tag 13 – Rattenberg i. Alpbachtal 🇦🇹 – Oberschwaben 🇩🇪

290 km – 8 h

Rattenberg i. Alpbachtal – Innsbruck – Imst – Hahntennjoch – Lechtal – Allgäuer Alpen – Tannheimer Tal – Allgäu – Oberschwaben

Schnell geht doch die Zeit vorbei – unser letzter Tag im Urlaub, auf dem Motorrad. Rattenberg schlief noch, da konnte man ruhigen Gewissens in die Fußgängerzone fahren um das Moped zu packen 😉

die Helme aus dem Tiefschlaf geweckt, Intercom angeworfen und los ging’s

Erst mal 1 km weit um sich mit Frühstück einzudecken 😋

ehrlich gesagt, die Infrastruktur in 🇦🇹 ist deutlich besser als die unsere…

Aber wer will schon im Urlaub meckern… die ersten Kilometer bis Innsbruck haben wir über die Autobahn abgewickelt – wenn die schon vor der Nase lag… um sich dann anschließend in ein Seitental des Inntals, dem Sellraintal wieder in die Büsche zu schlagen!

im Sellraintal schraubt sich die Straße herrlich durch die vergleichsweise ursprüngliche Landschaft Tirols

Unser nächster Punkt, den wir aus dem Sellraintal anfahren wollten war Kühtai mit dem gleichnamigen Sattel dazu. Wenn man zuvor durch das ursprüngliche Sellraintal gefahren war, erschreckt man sich doch ein wenig an der verbauten Landschaft dort oben, die jetzt im Sommer weitestgehend im Schlafmodus schien. Wintersport ist eindeutig angesagter dort.

Kühtaisattel

Dafür entschädigte dann wieder der Güterweg übers Sattele nach Haimingerberg mit tollen einsamen Sträßchen und einer grandiosen Aussicht in das Tal 👍🏻

Sättele nach Haimingerberg
Aussicht lässt sich auf Bildern nur schwer erahnen

Im Ötztal rief dann das zweite Frühstück, denn mit leerem Magen sollte man sich dem Hahntennjoch nicht widmen ☕️

wenn’s denn schon mal keine Muren auf der Imster Seite gibt, sollte man die Gelegenheit auch nutzen um die herrliche Auffahrt zu genießen
Hahntennjoch

Die Abfahrt ins Lechtal, nicht minder schön. Vor allem dann, wenn die Wochenendfahrer zu Hause sind und uns weitestgehend leere Straßen zur Verfügung standen. So ging es dann auch ratz fatz aus dem Lechtal rüber an den Haldensee ins Tannheimer Tal.

Haldensee
lud noch einmal zum Verschnaufen ein

Wir sagten ein letztes Mal Servus Tirol, fuhren die bekannten Wege über das Oberjoch und das Kreuztal zurück ins Allgäu und freuten uns auf einen leckeren Kaffee und den standesgemäßen nachmittäglichen Kuchen im heimatlichen Landkreis als letzten Stopp auf unserer Tour ☕️🍰

du weißt, dass Oberschwaben nicht mehr weit ist, wenn es Zwetschgendatschi gibt 😋

Und so endete eine tolle Urlaubsreise nach 16 Tagen und knapp 3.000 faszinierenden Kilometern durch unheimlich unterschiedliche Regionen mit ausnahmslos herzlichen Menschen wieder dort, wo sie begann – zuhause 🫶

Oberschwaben
unsere Tour in Zahlen

Nach der Tour ist vor der Tour – wir haben schon wieder Ideen 💡 im Kopf 😁👋🏻🫶

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2 Gedanken zu “Alpen-Adria-Tour 2026 🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷

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