
Wir sind raus aus den Startlöchern…
Nach der vergangenen gelungenen Deutschland-Tour 2025 sind wir nun wieder ins Ausland unterwegs, um uns diesen Sommer einem Ausschnitt von Europas Südosten zu nähern 😃
Slowenien und Kroatien haben wir uns für den Sommer auf die Fahnen geschrieben! Auf unserer Route werden dann Südtirol, die Dolomiten, Friaul und Julisch Venetien in Italien, aber auch Kärnten, das Salzburger Land und Vorarlberg in Österreich wahrlich nicht zu kurz kommen 😊.
Und da ja bekanntlich der Weg das Ziel ist, werden wir versuchen uns auch abseits der üblichen Motorradschnellwege zu bewegen… sprich, über kleine und kleinste Strecken werden wir uns bis zur Adria durchschlagen 🙃
Über die Alpen bis ans Meer…
🇩🇪 🇦🇹 🇮🇹 🇸🇮 🇭🇷
5 Länder – 3000 km – August 2026
Deutschland – Österreich – Italien – Slowenien – Kroatien
17 Tage durch einige der beeindruckendsten Naturräume Europas
Oberschwaben – Allgäu – Allgäuer Hochalpen – Naturpark Tiroler Lech – Naturpark Ötztal – Texelgruppe – Südtirol – Naturpark Rosengarten – Trentin – Dolomiten – Friaul – Julisch Venetien – Triglav Nationalpark – Postojna – Ljubljana – Soča-Tal – Istrien – Kvarner Bucht – Insel Cres – Insel Krk – Jadranska Magistrala – Naturpark Velebit – Zadar – Dinarisches Gebirge – Nationalpark Plitvicer Seen – Naturpark Sichelgebirge – Hopfengegend Zaleč – Geopark Karawanken – Kärntner Seenlandschaft – Nationalpark Hohe Tauern – Zillertaler Alpen – Alpbachtal – Unterinntal – Lechtal – Allgäu – Oberschwaben
Die Tour in Zahlen
- Tag 1 Oberschwaben – Sölden
- Tag 2 Sölden – San Stefano di Cadore
- Tag 3 San Stefano di Cadore – Mojstrana
- Tag 4 Day Off im Triglav Nationalpark
- Tag 5 Mojstrana – Ljubljana
- Tag 6 Sightseeing in Ljubljana
- Tag 7 Ljubljana – Buje
- Tag 8 Buje – Insel Krk
- Tag 9 Insel Krk – Zadar
- Tag 10 Sightseeing in Zadar
- Tag 11 Zadar – Plitvicer Seen
- Tag 12 Sightseeing Naturpark Plitvicer Seen
- Tag 13 Plitvicer Seen – Žalec
- Tag 14 Žalec – Gmünd i. Kärnten
- Tag 15 Gmünd i. Kärnten – Rattenberg i. Alpbachtal
- Tag 16 Sightseeing i. Rattenberg
- Tag 17 Rattenberg i. Alpbachtal – Oberschwaben
13 Fahrtage – 80.000 m rauf und 80.000 m runter – unendlich viele Kurven – Gipfel – Täler – Meer – Seen & Flüsse – Natur – Farben – Städte – Kultur & Genuss
Tag 1 – Oberschwaben 🇩🇪 – Sölden 🇦🇹
295 km – 6,5 h

Los geht’s…
Wie immer begann der Tag mit Tetris spielen 😁
Der erste Tag war mit ein paar Geburtswehen verbunden. Kaum aufs Motorrad gestiegen, konnten wir auch gleich wieder absteigen. Der Funkschlüssel wurde wegen einer schwachen Batterie nicht angenommen. Also nochmal rein ins Haus und die Batterie wechseln. Bis ich so im Reiseflow war, konnten wir uns auf ne satte Umfahrung des ersten eigentlichen Highlight, dem Hahntennjoch, einstellen 🙄 Letztendlich sind wir dann aber ohne weitere Probleme in Sölden angekommen!
Eindrücke….














Auch kulinarisch war das ein sehr schmackhaftes Erlebnis hier im Hotel 😋



Tag 2 – Sölden 🇦🇹 – San Stefano di Cadore 🇮🇹
256 km – 8,0 h

Tag der 1000 Kurven
Der Tag versprach gut zu werden. Das Fenster geöffnet und nichts als wolkenloser Himmel👍🏻. Kurz gestärkt am wirklich sehenswerten Frühstücksbüffet und los ging die Höhenmeterzählerei!

































Währenddessen in der Nacht 🏍️💤💤💤
Tag 3 – San Stefano di Cadore 🇮🇹 – Mojstrana 🇸🇮
240 km – 8,0 h

Ciao Italia – Živjo! Slovenija
Das nächtliche Regenintermezzo in Santo Stefano di Cadore hatte sich am Morgen komplett verzogen. So konnten wir a: original ital. Frühstücken gehen und b: uns gebührend von der Gastfamilie und der Nachbarschaft verabschieden 🇮🇹👍🏻

Nach dem ersten italienischen Stau (alle wollen gleichzeitig los…) führte uns der Weg dann Richtung Friuli – Venezia – Giulia😊

Wunderschön schlängelte sich die Straße nun durch den Naturpark Dolomiten-Friaul



Richtung Udine sollte unser mittäglicher Stopp heute eine Raststätte mit reichlich Mitessern heute bei Venzone sein…

Heiß war‘s, deswegen hat uns der geplante Weg über kleinste Straßen entlang des Flusses Fella ganz schön geschlaucht. Als es dann Richtung Sella Nevea durch ein wunderschönes enges Tal ging, kam uns eine Bikerrast mit reichlich Mineralwasser sehr entgegen!


Die Sella Nevea überquerend, ging es dann hinunter nach Tarvisio – wieder durch dichten Wald. Einfach herrlich so zu cruisen…


Schließlich und endlich war dann der Weg zum Predilpass – gleichzeitig Grenzübergang nach Slowenien 🇸🇮 nicht mehr weit!!


Und so hatten wir unser Tagesziel, den Triglav Nationalpark auch schon erreicht!

Ein paar Kurven weiter und der Traum eines jeden Bikers – der Mangart präsentierte sich uns in seiner ganzen Pracht. Also nix wie hoch die schwindelerregenden Serpentinen




Was wäre der Triglav ohne Soća… nichts! Aber heillos überlaufen. Kaum Wasser im Fluss für die zahllosen Menschen 😬

Nix wie weg! Der Tankinhalt der BMW neigte sich dramatisch dem Ende. Knapp kalkuliert, konnten wir noch den beeindruckenden Vrsić-Pass mit seinen Kopfsteinpflasterkehren erfahren…


Aber jetzt drückte die Tankreserve doch sehr. Mit wenigen Resttropfen haben wir die BMW noch eben an die Tränke geführt…

Und so haben wir den Tag für heute in unserer Unterkunft in Mojstrana ausklingen gelassen – morgen wieder Neues, wenn ihr möchtet 👋🏻
Tag 4 – Day Off im Triglav-Nationalpark 🇸🇮

Unser heutiger Tag diente der Erholung. Erstens schmerzt das rechte Sprunggelenk ein wenig (man sollte halt nicht am letzten Arbeitstag umknicken) 🙄. Zweitens waren für den Nachmittag Unwetter angesagt – das beisst sich mit Motorradfahren.
Also dann etwas für die Beweglichkeit getan um das Gelenk auszutesten und nicht weit von Mojstrana entfernt das Vrata-Tal besucht. Entlang der Triglavska Bistrica gibt’s einiges an Fauna und Flora zu entdecken…
Vrata-Tal






Schwaben trifft man überall. Deswegen hat es auch keinen gewundert, dass der netten Familie aus unserem westlich angrenzenden Landkreis die Augen glänzten, als auf dem frei werdenden Parkplatz noch Restzeit auf dem Ticket stand 😁 Nach einem kurzen Benzingespräch mit jungen „Mettmännern“ sind wir dann ins 30 km entfernte Planica gefahren…
Planica









…und freuen uns, dass das Wetter bis jetzt immer nur Abends Kopfstände angestellt hat ⛈️

Tag 5 – Mojstrana 🇸🇮 – Ljubljana 🇸🇮
230 km – 8,0 h

Der Tag begann nach der Gewitternacht recht frisch – also sehr erholsam für uns auf der BMW 😃. Schnell war Krajnska Gora in Richtung Vrsič-Pass verlassen. Dieses Mal in die andere Richtung fahrend, eröffnete uns die Passstraße einen ganz anderen Blick auf die Dinge 😊.






Weiter ging die Reise über die Slowenische Grenzkammstraße




Bei Bukovo fuhren wir dann entlang der Hänge auf kleinsten Straßen weiter – pro 20 km benötigten wir eine gute Stunde



Durch eine Gegend, die uns sehr an das Allgäu erinnerte, fuhren wir die letzten 50 km nach Ljubljana



Abends dann…






…morgen mehr davon 😊
Day Off
Heute ist mal wirklich ein fauler Tag. Wir nutzten die freie Zeit für einen kleinen Bummel durch die Stadt. Haben unsere Batterien ans Ladegerät gehängt und uns ein wenig treiben lassen…









Den Abend haben wir dann noch in einem sehr alternativen Viertel ausklingen lassen. Morgen geht’s weiter – unser nächstes Ziel wird sich dann schon in Kroatien 🇭🇷 befinden!
Tag 6 – Ljubljana 🇸🇮 – Buje in Istrien 🇭🇷
180 km – 8 h

Bei sehr angenehmen Temperaturen haben wir der Hauptstadt lebe wohl gesagt. Schnell waren wir aus der Stadt heraus und auf dem Weg durch ein wunderschönes Mittelgebirge…



Nach Bären stand uns nicht der Sinn – wir wollten ja nach Postojna um uns die Höhle dort anzuschauen. Wir waren beide noch nicht dort gewesen.




Ein Highlight der Besichtigung ist das Einfahren in die Höhle per Grubenbahn – sehr gut vorbereitet haut man sich auch den Kopp nicht an…








Nach den 10 Grad in der Höhle erschlugen uns nicht nur die bis zu 39 Grad unterwegs – der Wochenendverkehr in Istrien hat uns dann letztendlich unseren Weg abkürzen lassen. Einfach zu heiß um noch weiter Motorrad zu fahren!



Perfekter Abschluss eines gelungenen Tages 😊





Tag 7 – Buje 🇭🇷 – Insel Cres 🇭🇷 – Insel Krk 🇭🇷
220 km – 8 h

Der Tag in Istrien begann schon am Morgen bei 26 Grad mit dem Besuch der Bergstädte Groznjan und Motovun . Von dort oben aus hat man einen tollen Blick auf das Mirna-Tal. Eine der bekanntesten Trüffelgebiete Kroatiens. Wein und Oliven runden die Gegend kulinarisch ab.





Weiter durch die herrliche landwirtschaftlich geprägte Landschaft fuhren wir dann Richtung Meer


Wir hatten noch jede Menge Kilometer vor uns – die beiden Inseln Cres & Krk warteten ja noch auf uns. Die Fähre nach Cres, gerade noch so erreichend, schluckte uns sogleich und dann ging’s über die Adria.








Abends haben wir dann den Tag mit einem schönen Essen ausklingen lassen 🍷🐟


Tag 8 – Insel Krk 🇭🇷 – Zadar 🇭🇷
280 km – 8 h

Früh ging es los an diesem heutigen Sonntag. Es ist wirklich egal, ob wir ein, zwei, drei oder x Nächte am selben Ort verbringen – spätestens nach dem Auspacken ist alles wie immer… mittlerweile haben wir beim Einpacken ziemliche Routine entwickelt 😁

Da wir diese Übernachtung ohne Frühstück gebucht hatten, kam uns ziemlich entgegen, dass die Supermärkte am Sonntag geöffnet hatten.

Die Insel über die Krk-Brücke verlassend reihten wir uns in den dichten Verkehr südwärts ein. Unser Ziel war es ja, die Küstenstraße Jadranska Magistrala zu befahren. Da wir uns aber noch ohne Kaffee auf den Weg gemacht hatten, war der erste Stopp in Senj unabdingbar ☕️


Aus der Bäckerei neben dem Café hatten wir uns noch mit Fischfutter eingedeckt 🐟
Immer wieder hatten wir herrliche Ausblicke auf die Adria – die Straße hielt, was sie versprach


Unser nächstes Tiel war der Nationalpark Velebit! Schnell schraubte sich die Straße in unzähligen Kehren von der Küste ins Gebirge hoch. Zur Belohnung gab es dann einen phantastischen Blick auf die Insel Pag 👍🏻


So fuhren wir Kilometer um Kilometer die Küste entlang. Unseren letzten größeren Trinkstopp hatten wir an einer kleinen Kapelle in Modric geplant. Nichtsahnend, dass hier wohl eine berühmte Quelle ihr Wasser an dieser Stelle der Adria übergibt.



So begannen dann die letzten Kilometer nach Zadar bei schweißtreibenden 35 Grad, die dann aber nachmittags mit Erreichen unserer Unterkunft ein Ende fanden.



…und ließen den Tag farbenfroh ausklingen 😎

Day Off in Zadar
Der Tag begann mal etwas hektischer – nicht gut bei den Temperaturen 🥵 Einmal schlechtes Benzin erwischt, gepaart mit viel Arbeit für die GS und schon fehlte etwas Öl. Nix dramatisches, aber zur Gewissensberuhigung erstmal 2 Geschäfte in der nächsten Umgebung abgeklappert um dann doch zur BMW-Niederlassung in Zadar zu fahren – alles sehr schweißtreibend 🥵



Nach der selbst auferlegten Abkühlphase ging es dann zum Hafen und in die Altstadt 🛥️

Einer jahrhundertealten Tradition zufolge kann man sich im Hafen von einer Seite zur anderen für einen kleinen Obolus übersetzen lassen 🛶



Vorbei an der Meeresorgel ging es dann zur Altstadt – so richtig alt, die Stadt 👌🏻




Für uns ging es nach einem leckeren Essen in der Altstadt zurück über den Hafen nach Hause
…morgen geht es ins Dalmatische Gebirge ⛰️ und weiter nach Plitvice zur nächsten Schönheit Kroatiens 🫶
Tag 9 – Zadar 🇭🇷 – Plitvicer Seen 🇭🇷
220 km – 7 h




Schnell brachte uns die Ausfallstraße aus Zadar heraus. Heute waren die Temperaturen deutlich angenehmer und wir konnten schnell den Weg in Richtung des Velebit im Dalmatischen Gebirge einschlagen

Doch zuerst fand Ritual Nr. 3 – ☕️ Stop in Posedarje statt. Bekannt ist der Ort für seinen luftgetrockneten Schinken.



Nun hieß es wieder den Modus der GS auf Bergziege umzustellen…

Auf dem Weg dorthin hatten wir fantastische Ausblicke auf einen Canyon, den der Zmarnja ins Hinterland von Obrovac hineingefräst hat



Immer höher schraubte sich nun die Straße zum Prezid-Pass

Der Bora, jener Fallwind aus dem Velebit, der dem Schinken in der Region zu seinem charakteristischen Aroma verhilft, traf uns hier mit voller Wucht
Mit Überschreiten des Prezid-Passes änderte sich die Landschaft und wir fuhren durch die Hochebene von Mazin, die im Kroatischen Unabhängigkeitskrieg von 1991 – 1995 Schauplatz ethnischer Konflikte, Vertreibung und Landflucht war. Im Ort Mazin wohnen nur noch wenige Menschen – alles stark überaltert in dieser Region.


Da ist in dieser Gegend des Dinarischen Gebirges kaum Infrastruktur gibt, stellte sich auch die einzige Straße durch die Region als ziemliche Buckelpiste dar. Lediglich in den hochgelegenen Wäldern trafen wir auf etwas Forstwirtschaft. Bären, Wölfe und Luchse, die dort leben, die haben wir leider nicht gesehen…

So weit war das Ganze nun schon nicht mehr von unserem Ziel – dem Nationalpark Plitvice entfernt. Zeit für eine ausgiebige Mittagspause 😋



Wenige dutzend Kilometer waren es von hier bis zum Ziel – Werbung dafür wurde kräftig an die Straße gestellt

Früh am Nachmittag wurde die GS abgestellt und wir bezogen unsere tolle Unterkunft für die nächste beiden Tage 👍🏻 Morgen ist Sightseeingtour angesagt 😊


Day Off in Plitvice
Wie ein guter Tag beginnt, wissen wir…

…andere wissen auch um ein gutes Frühstück 😉
Gestärkt ging es also in den Nationalpark – gerade mal 10 Fußminuten entfernt

Wenn man sich erst einmal auf die Menge an Menschen eingelassen hat, kann man sich dann auch auf die Schönheit der Natur konzentrieren
















Tag 10 – Plitvicer Seen 🇭🇷 – Žalec 🇸🇮
270 km – 7 h

Schweren Herzens haben wir Abschied von unserer Unterkunft bei Sandra & Zlatko genommen. Ins Gespräch kommend, konnten wir das, was wir uns im Vorfeld angelesen hatten nochmal bestätigt bekommen. Sandra, während des Kroatischen Befreiungskrieges ein Kind, schilderte uns eindrücklich, dass sie noch heute körperliche Symptome entwickelt, wenn sie Hubschrauber- und Düsenjetgeräusche wahrnimmt!


Die tägliche Routine rief natürlich wieder 😉

Durch die stark bewaldete Mala Kapela, ein Gebirgszug der Dinarischen Gebirgswelt ging unsere Reise weiter. Auch hier spüren die Wälder deutlich den Klimawandel.


Bei Dabar öffnete sich dann die wenig besiedelte Landschaft wieder und gab den Blick auf die Mala Kapela frei. Überall kann man noch die Spuren von Einschüssen an den Fassaden älterer Häuser sehen – traurig 😞


In der Region Karlovac musste es wieder mal ein Tässchen Kaffee ☕️ zur Stärkung sein.

In Otok na dobri an einer alten Verkehrsroute zur Adriaküste liegend fuhren wir durch dicht bewaldete Gebiete. Ganz beeindruckend dabei die vielen Farne…

Der Fluss Kupa war unser nächstes Ziel. Als Grenzfluss zu Slowenien markierte er unseren entgültigen Abschied vom wunderbaren Kroatien 🇭🇷


Novo Mesto war unser nächster Punkt im Navi – übrigens Geburtsort der derzeitigen Frau von D. Trump 🇺🇸
Dabei stiegen die Temperaturen immer weiter. 39 Grad waren dann zuviel des Guten und wir flüchteten, dem Ort dann auch angemessen in die US-Abfütterungsindustrie…

Aus der Stadt heraus ging es dann hoch in das bewaldete Sava-Hügelland, dass uns doch sehr an unsere Mittelgebirge erinnerte…

Im weiteren Verlauf brachten uns sehr schön zu fahrende Straßen schließlich in die Bierstadt Lasko an der Savinja

Es wurde dann auch Zeit aus den Klamotten zu kommen – Regen war angekündigt und wir sputeten uns, in die Hopfengegend um Zalec zu kommen!

Tag 11 – Žalec 🇸🇮– Gmünd in Kärnten 🇦🇹
245 km – 6 h

Žalec – Geopark Karawanken – Oberkrain – Kärntner Seenlandschaft – Nationalpark Hohe Tauern – Nockalmstraße- Gmünd in Kärnten
Nach dem wirklich beeindruckenden Unwetter in der Nacht war die Sorge schon groß, ob wir unseren Tourverlauf noch halten konnten. Bis in die Morgenstunden hatte es geregnet. Aber das Glück ist mit den Tüchtigen und tatsächlich war es dann schon abgetrocknet, als wir das Motorrad startklar machten.


Schnell nochmal den Tank aufgefüllt, dann verließen wir die schöne Gegend um Zalec, dich doch ein wenig an unsere Gegend zuhause erinnerte.

Stetig stieg die Straße aus der Ebene dann wieder an. Unser erstes Ziel an diesem Tag war die Grenze zu Österreich 🇦🇹. Das Savinjatal führte uns durch eine enge Schlucht dorthin.

Ein markanter Wegpunkt in diesem bei Wanderern sehr beliebten Region tauchte nach einer Kurve vor uns auf…


Weiter ging es durch die Kamnik-Savinja-Alpen. Der Paulitschsattel wartete ja schließlich mit seinen engen Kehren. Sehr schmal und so gut wie gar nicht frequentiert 👍🏻




Die Kärntner Seite belohnte uns mit einer tollen Aussicht und anspruchsvollen Sträßchen 👌🏻


Aber der Pässe war noch lange nicht Schluss…🏍️⛰️


Von hier aus öffnete sich wieder das Tal und man hatte einen phantastischen Blick ins Tal hinunter

Nach den vielen schönen Kurven hatten wir uns auch schon wieder einen Kaffee-Stopp ☕️ verdient. Die Drau und Klagenfurt vor Augen stellten wir für ne halbe Stunde den Motor aus…


Relativ unspektakulär rollten wir dann nach Klagenfurt hinein – und auf der Wörthersee-Seite wieder hinaus 😉

Schnell war die Distanz zwischen dem Wörthersee und der Turacherhöhe überbrückt, da tauchte auch schon der Hinweis zu einem anderen Highlight unserer Etappe auf…

Nicht ganz günstig die Maut mit 18,50 €, uns war es das aber wert

Mehr als 50 Kehren verbindet die Ebene Reichenau mit Innerkrems


Der Regen 🌧️, der für den ganzen Tag angesagt war, kam nun doch noch und begleitete uns auf den letzten 15 km nach Gmünd i. Kärnten

Es war noch früh am Nachmittag – genau richtig um sich in den schönen Gasthof in der Innenstadt einzuquartieren 😉


Tag 12 – Gmünd in Kärnten 🇦🇹 – Rattenberg i. Alpbachtal 🇦🇹
245 km – 6,5 h

Der Tag begann mal wieder mit deinem entspannten Frühstück im Kreuzgewölbe des tolles Hotels



Nun aber losgefahren… Richtung Millstätter See fuhren wir die ersten Kuven zum Einrollen an der Lieser entlang.

Bereits eine Stunde später erreichten wir den Nationalpark Hohe Tauern.

Unser erstes Sehnsuchtsziel am heutigen Tag, nicht nur für uns, sondern auch für zahlreiche andere Motorradfahrer aus allen Teilen Europas lag vor uns…

2.500 m hoch, 48 km lang und unendlich viele Kehren… diese galt es zu erklimmen. Am Vortag war dies aufgrund der schlechten Wetterlage nicht möglich. Tags darauf hatten wir mehr Glück. Wenn man bei Nebel und 5 Grad von Glück sprechen mag 😁







Jochberg im gleichnamigen Tal in den Kitzbüheler Alpen bot sich dann für eine Mittagspause an.

Bei deutlich besserem Wetter nun ging es dann weiter auf der Schnellstraße nun in Richtung Kitzbühel.

Durch den Nobelskiort waren wir schnell durch. Im Winter, dick verschneit verspricht der Ort bestimmt mehr Flair als heute…
Ganz anders dann im weiteren Verlauf der Abstecher aus dem Verkehr heraus ins Brixental. Sehr romantisch gelegen!

So waren es nur noch wenige Kilometer die uns von unserer letzten Unterkunft auf der Reise trennten – Rattenberg am Inn.




Für die nächsten beiden Tage wird die Stadt unser Zuhause sein…
Sightseeing in Rattenberg
Diesen Tag haben wir zum Durchschnaufen und Füße hochlegen genutzt. Rattenberg, eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Das zeigen auch die Mengen an Tagestouristen, die sich durch die Stadt der Glasgestaltungskunst schieben. Dafür ist die Stadt verkehrsberuhigt, die Autos und auch die BMW stehen auf einem großen Parkplatz vor der Stadt…




Wir haben den Vormittag dazu genutzt, die Stadt nebst dazugehöriger Burg spazierend zu erkunden








Tag 13 – Rattenberg i. Alpbachtal 🇦🇹 – Oberschwaben 🇩🇪
290 km – 8 h

Schnell geht doch die Zeit vorbei – unser letzter Tag im Urlaub, auf dem Motorrad. Rattenberg schlief noch, da konnte man ruhigen Gewissens in die Fußgängerzone fahren um das Moped zu packen 😉

Erst mal 1 km weit um sich mit Frühstück einzudecken 😋

Aber wer will schon im Urlaub meckern… die ersten Kilometer bis Innsbruck haben wir über die Autobahn abgewickelt – wenn die schon vor der Nase lag… um sich dann anschließend in ein Seitental des Inntals, dem Sellraintal wieder in die Büsche zu schlagen!

im Sellraintal schraubt sich die Straße herrlich durch die vergleichsweise ursprüngliche Landschaft Tirols
Unser nächster Punkt, den wir aus dem Sellraintal anfahren wollten war Kühtai mit dem gleichnamigen Sattel dazu. Wenn man zuvor durch das ursprüngliche Sellraintal gefahren war, erschreckt man sich doch ein wenig an der verbauten Landschaft dort oben, die jetzt im Sommer weitestgehend im Schlafmodus schien. Wintersport ist eindeutig angesagter dort.

Dafür entschädigte dann wieder der Güterweg übers Sattele nach Haimingerberg mit tollen einsamen Sträßchen und einer grandiosen Aussicht in das Tal 👍🏻


Im Ötztal rief dann das zweite Frühstück, denn mit leerem Magen sollte man sich dem Hahntennjoch nicht widmen ☕️


Die Abfahrt ins Lechtal, nicht minder schön. Vor allem dann, wenn die Wochenendfahrer zu Hause sind und uns weitestgehend leere Straßen zur Verfügung standen. So ging es dann auch ratz fatz aus dem Lechtal rüber an den Haldensee ins Tannheimer Tal.


Wir sagten ein letztes Mal Servus Tirol, fuhren die bekannten Wege über das Oberjoch und das Kreuztal zurück ins Allgäu und freuten uns auf einen leckeren Kaffee und den standesgemäßen nachmittäglichen Kuchen im heimatlichen Landkreis als letzten Stopp auf unserer Tour ☕️🍰

Und so endete eine tolle Urlaubsreise nach 16 Tagen und knapp 3.000 faszinierenden Kilometern durch unheimlich unterschiedliche Regionen mit ausnahmslos herzlichen Menschen wieder dort, wo sie begann – zuhause 🫶


Nach der Tour ist vor der Tour – wir haben schon wieder Ideen 💡 im Kopf 😁👋🏻🫶

Ganz tolle Bilder und Eindrücke bisher! Weiter so 🏍️⛰️
Liebe Grüße aus NRW
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Liebe Grüße von uns beiden zurück 👋🏻
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